"Bevor die Hauptstraße saniert wird, ist dort eine Kanaluntersuchung fällig", sagte Karle. Denn es wäre schlimm, wenn die frisch sanierte Straße wegen fälliger Kanalreparaturen wieder aufgerissen werden müsste. Im Fokus standen auch der neue Verkehrskreisel am Ortseingang von Wartmannsroth Richtung Schwärzelbach, die Versetzung des alten Wiegehauses in Rathausnähe, der mögliche Abriss der alten Schule und die Verlagerung der Bushaltestelle.


Baubeginn ist 2017

"Im kommenden Jahr soll die Planung stehen", wünschte sich Karle. Der Baubeginn für die Ortsdurchfahrt Wartmannsroth sei womöglich erst 2017 zu erwarten.
Für die Ortsdurchfahrt in Schwärzelbach ist am kommenden Freitag, 25. September, eine Ortsbesichtigung um 15 Uhr geplant. Ähnlich wie schon heuer im März in Wartmannsroth sollen auch dort die Anlieger einbezogen werden und ihre Wünsche äußern. Eine Sanierung im Rahmen der Dorferneuerung steht auch in Waizenbach an.
Baubeginn für die Innenarbeiten am Gemeinschaftshaus ist laut Karle allerdings erst im Januar 2016. Mit den Außenarbeiten warte man bis zum Frühjahr, bis es mit der Witterung passe. Ins Blickfeld der Sanierungsmaßnahmen geriet auch der Abriss einer alten Scheune (zwischen VR und Feuerwehrhaus, im Gemeindebesitz) am Dorfplatz in Völkersleier, zu der die dortige Teilnehmer-Gemeinschaft grünes Licht gegeben hatte. Die Räte bestätigten jetzt ihr Einverständnis.


Unterstützung für Kernwegenetz

Karle informierte über das Thema Kernwegenetz im Rahmen der Allianz Fränkisches Saaletal. Ein Zusammentreffen von Schlüsselpersonen aus den umliegenden Dörfern hatte es am 3. September gegeben. "Es geht um Verbindungswege nicht nur zwischen allen Ortsteilen unserer Gemeinde sondern auch nach Gräfendorf, Morlesau, Diebach und zur Bundesstraße B27 hin", erläuterte Karle. Die Räte fanden das geplante Kernwegenetz gut und unterstützten das Projekt mit ihrem einhelligen Beschluss.
Vertagt auf eine der nächsten Gemeinderatssitzungen wurde die Diskussion über eine Umgestaltung des Schwärzelbacher Friedhofs. Gespannt sind die Räte auf weitere Gespräche des Bürgermeisters mit dem Hammelburger Abwasser-Zweckverband (AZV), welche sie mit 13:2 Stimmen befürworteten. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit soll die Möglichkeit der Betriebsführung durch den AZV für das Abwasser von Wartmannsroth erörtert werden. "Die Aufgaben werden in diesem Bereich immer mehr", sagte Karle.
Grünes Licht erhielt der Antrag der Sportvereinigung Wartmannsroth/ Völkersleier für die Erlaubnis zur Errichtung einer neuen Flutlichtanlage. Im Zuge der optischen Kanalinspektion durch die Firma Kanal-Türpe in Wartmannsroth will man jetzt durch die Erfassung mit Geodaten bei Störungen demnächst punktgenau eingreifen können. Die Räte stimmten den dadurch verursachten Mehrkosten in Höhe von rund 8300 Euro zu, die durch die nachträgliche Beauftragung entstanden sind. hgs