Reinhard Hallhuber, bis Mai 2014 Bürgermeister des Marktes, erhielt in der letzten Ratssitzung des Jahres die "Belohnung" für sein kommunalpolitisches Engagement. Landrat Thomas Bold überreichte ihm die Dankesurkunde des Innenministeriums für 18-jährige Arbeit in der kommunalen Selbstverwaltung.
Hallhuber war seit 1996 Gemeinderat, wurde zunächst Stellvertretender Bürgermeister und 2002 zum Ersten Bürgermeister Euerdorfs gewählt. Sechs Jahre für die CSU im Kreistag Bad Kissingen, wirkte er bei den Entscheidungen des Landkreises mit und war für mehrere Jahre Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Euerdorf.
"Die kommunale Selbstverwaltung ist eine der Säulen unserer Demokratie, die du mitgetragen hast. Für dein Engagement danke ich im Namen des Innenministers und persönlich für die geleistete Arbeit", formulierte Bold bei der Urkundenübergabe. Seinen Glückwünschen schloss sich auch die amtierende Bürgermeisterin des Marktes, Patrizia Schießer, an.


"Es waren 18 schöne Jahre"

"Es waren 18 schöne Jahre - wenn auch mit einigen Wermutstropfen. Dennoch, das Positive überwog und es ist schön zu wissen, dass man an zahlreichen Projekten und Entscheidungen mitwirken konnte", bedankte sich Hallhuber.
Mit Blick auf das bevorstehende 1300-jährige Jubiläum Euerdorfs im kommenden Jahr, entschied sich der Gemeinderat einstimmig für die Nutzung des Logos und des darin enthaltenen Gemeindewappens, das die örtlichen Gewerbetreibenden im Zuge der Feier verwenden wollen.
Im Rahmen der Sanierung der Kissinger- und der Bahnhofstraße gab das Gremium "grünes Licht" für einen finanziellen Nachtrag für das Pflaster am Torhaus und die dortigen Gehwege, die ein Kleinstein-Pflaster erhalten sollen. Dies verursacht Mehrkosten von ca. 1600 Euro, womit sich dieser Bauabschnitt auf insgesamt 8 645 Euro brutto beläuft.


SV erhält Zuschuss

Auch dem Antrag des SV Wirmsthal wurde stattgegeben, der um einen Zuschuss für die Wasser- und Abwassergebühren für die beiden letzten Jahre bat. Die Kosten für die Beregnungsanlage betrugen in diesem Zeitraum 1781 Euro, die für das Sportheim 1453 Euro. Nach mehreren Vorschlägen entschied sich der Rat für die Empfehlung von Christian Rost. Der Markt übernimmt die kompletten Kosten für die Beregnung und 20 Prozent der Kosten für das Sportheim.
Auch der Caritasverband kann mit einem Obolus rechnen. Ihm billigte der Gemeinderat für die soziale Arbeit 50 Cent pro Einwohner zu, was sich unter dem Strich auf 770 Euro summiert. Genau diese Summe erhält auch die Philippische Stiftung. Keine Probleme gab es bei der Genehmigungsfreistellung für einen Wohnhausneubau mit Stellplatz durch Manfred Hochheimer im Baugebiet "Am Steinbruch".
Wie Bürgermeisterin Schießer informierte, inspizierten ein Statiker und ein Schadstoff-Gutachter die Gebäude für den Rathausneubau. Ein Ergebnis erwartet Schießer bis zum 21. Januar. Sie empfahl, den Antrag zum Abbruch der Nebengebäude bei der Städtebauförderung zu stellen. Des weiteren unterrichtete sie, dass die Parkflächen in der Kissinger Straße asphaltiert werden. Der Gehweg und die geschotterte Fahrbahn bleiben zunächst so liegen. In Sachen Denkmalpflege restaurierte die Gemeinde zwei Wegekreuze.