Architekt Marcus Seifert stellte nun den aktuellen Stand vor.

"Wir haben sechs Varianten geprüft", sagte Seifert. Als Knackpunkt bezeichnete er die Frage, wie ein zweiter Rettungsweg in dem Gebäude eingerichtet werden kann. Die Lösung des Architekten sieht nun vor, dass der bisher weitgehend nicht genutzte Treppenturm an der Rathausseite als zweiter Rettungsweg eine neue Verwendung findet.

Das Rathaus bekommt einen neuen Treppenaufgang im Inneren und einen Aufzug, mit dem das Gebäude barrierefrei zugänglich wird - das eigentliche Ziel der Sanierung. Außerdem soll im Erdgeschoss eine Poststelle mit Empfang eingerichtet werden. Dafür verliert das Weinlager Fläche. Die Fassade bleibt unverändert. Allerdings ist zur Seitengasse hin ein Torbogen als Notausgang für das neue Treppenhaus notwendig.