Bereits im dritten Jahr ist in Untererthal die Pflanzentauschbörse beim Obst- und Gartenbauverein zu Beginn des Wonnemonats Mai angesagt. Vorsitzende Inge Schipper-Telger war zufrieden mit dem Zulauf. Und dies trotz der zeitgleichen Parallelveranstaltung in Hammelburg.
Umlagert war der Kleinbus von Kassier Manfred Brunner. Der hatte die hinteren Sitze ausgebaut und die Ladefläche voller kleiner Pflanzen gestellt. "Es sind hauptsächlich Tomatensetzlinge verschiedener Sorten", sagte Brunner. Offensichtlich ist die Vorliebe der Gartenfreunde zu den eigenen Tomaten riesengroß, war dem Andrang nach zu vermuten. "Diese Pflanzen brauchen sehr viel Wasser", gab Brunner den Abnehmern als Tipp mit auf den Weg. Bis zur Ernte könne man mit etwa 30 Liter Wasser pro Frucht rechnen.
Aber auch Paprikapflanzen, Minze, Bambus und Blumenstauden wechselten die Besitzer. "Der Trend geht eindeutig in Richtung Nutzgarten", bestätigte Schipper-Telger. Sie freute sich über den permanenten Zulauf jüngerer Mitglieder in ihren Verein. Zurzeit seien es 113 Hobbygärtner im Untererthaler Obst- und Gartenbauverein.
Die Aktiven legen regelmäßig Hand an die Gestaltung von Osterbrunnen, zum Johannisfeuer oder bei der Fertigung von Kräuterbüscheln im Verlauf des Jahres.


Heute Arbeitseinsatz

Aktuell wollen sich die ehrenamtlichen Helfer bei der Gartengestaltung an der Alten Schule engagieren. Am Samstag, 14. Mai, wird dort ab 9 Uhr in die Hände gespuckt und die Schaufel geschwungen. Auch Nichtmitglieder seien dazu willkommen.