"Manege frei" hieß es im Zirkus"Katharani" im Zirkuszelt in Langendorf. In einer nicht ganz dreiwöchigen Vorbereitung stellten die Mädchen und Jungen mit dem Personal der Katharinen-Schule Fuchsstadt ein Zirkusprogramm auf die Beine, das sich sehen lassen konnte.
Das bunte Programm wurde mit einem Gedicht und einer Ballkanone eröffnet. Die lustigen Clowns des Kindergartens der Schule begeisterten die mehr als 250 Gäste gleich zu Beginn. Die Stimmung wurde von den "Neun Ballotuchos", einer Artistennummer auf der Langbank und den beiden "Trapez-Engeln Jessica und Sebastian" angeheizt. Vor der Pause konnten die Gäste noch Darbietungen auf der Laufkugel und das "Durchstechen des mutigen Sebastian" mit Schwertern in einer Kiste verfolgen. Viele hielten dabei den Atem an und hofften, dass Sebastian wirklich unversehrt bleibt.

Motiviert in den zweiten Teil

Nach 60 Minuten läuteten "Die furchtlosen sieben Mofarocker" die Pause ein. Bei Brezeln, Kuchen, Popcorn und Getränken konnten sich die Gäste für den zweiten Teil der Show stärken. Die Stimmung war spitze, die Künstler und Artisten extrem motiviert, so dass nach 30 Minuten der zweite Teil beginnen konnte. Die "Slackline-Agenten" mussten einen Bankräuber fangen und dabei unwegsames Gelände überwinden. Im Anschluss daran wurden die Zuschauer mit Trommelmusik und einer Tanzdarbietung in die Stimmung von "Tausend und einer Nacht" versetzt.

Tempo und Konzentration

Geschwindigkeit nahmen die "Diabolo-Künstler" auf und zeigten, wie konzentriert man sein muss, um die fliegenden Diabolos wieder fangen zu können. Natürlich durfte an dem Zirkusabend eine "Fakirshow" nicht fehlen. Sie zeigte, wie viel Geschick und Mut man benötigt, um mit Feuer und Glasscherben ohne Verletzungen waghalsige Kunststücke zu vollbringen.

Kurz vor dem Ende der Veranstaltung kamen "Die springenden Cowboys" mit ihren Seilen. Der Bau einer Menschenpyramide und die Trampolinnummer waren der krönende Abschluss der Zirkusveranstaltung. Bei tosendem Beifall und vielen Jubelrufen ging der einmalige, aber auch für alle unvergessliche Abend nach drei Stunden zu Ende. Alle waren sich einig: Der Aufwand hat sich gelohnt, und die Kommentare der Gäste bestätigten die Begeisterung der jungen Artisten. red