Lesefreude wecken, Lesekompetenz stärken - das will die Einhard-Grundschule und stellt damit die Weichen für gute Chancen in der Gesellschaft. Dazu wurde in der Schule ein Lesewettbewerb in den dritten und vierten Klassen, gestartet.
"Zunächst wurde in den Klassen vorgelesen und dann demokratisch von allen Schülern über die besten Leser abgestimmt", erklärt Andrea Schäfer, Lehrerin der Klasse 3a, dazu. Zum Vorlesen durfte sich jeder Schüler selbst Literatur aussuchen. Bevor es ans Lesen ging, hatte jeder Schüler kurz sein Buch oder die Geschichte vorgestellt. Besonderer Wert wurde neben der korrekten Aussprache auch auf die Betonung gelegt. Wenn die Vorleser dann die erste Runde erfolgreich bestanden hatten, musste ein fremder Text vorgelesen werden. Jeweils der beste Junge und das beste Mädchen einer Klasse wurden dann ins Rennen um die Endausscheidung geschickt.
Bei dieser Endausscheidung wurde eigens eine Jury einberufen, die aus Pater Sony Kochumalayil, Bürgermeisterin Patricia Schießer, Rektorin Sabine Schalke und Sandra Holzinger, die sich in Aura ehrenamtlich für die Bücherei engagiert, bestand. Bei dieser Lesung durften die Schüler der dritten und vierten Klassen dabei sein. Die Gewinner standen erst nach einem knappen Stechen einwandfrei fest: Elisabeth Ruppert und Leander Leuze aus der 4b, die von allen Schülern umjubelt wurden. Die beiden Gewinner freuten sich ebenfalls: "Das hat richtig Spaß gemacht, dabei zu sein. Das war eine tolle Abwechslung zum normalen Unterricht."