Diese Einsätze wird die Jugendgruppe der Feuerwehr Ramsthal sicher nicht so schnell vergessen. Bei der erstmalig durchgeführten 24-Stunden-Übung gingen die Floriansjünger an ihre Grenzen.

Den Anfang machte die Bekämpfung eines angenommenen Werkstattbrandes. Dabei galt es auch, eine vermisste Person zu finden und in Sicherheit zu bringen. In Zusammenarbeit mit der örtlichen Kolonne des Roten Kreuzes wurden die Aufgaben gelöst. Mit den Leistungen des Nachwuchses zeigte sich der Ramsthaler Kommandant Stefan Sixt zufrieden.

Landeplatz ausleuchten

Das anschließende Abendessen im Feuerwehrhaus war kaum beendet, als bereits die nächste Aufgabe die Floriansjünger forderte. Damit ein Rettungshubschrauber in den Weinbergen landen konnte, musste die Jugendgruppe einen Landeplatz entsprechend ausleuchten. Hierbei kamen der Lichtmast auf dem neuen Feuerwehrauto und ein mobiles Stativ zum Einsatz. Auch hier stellten die Einsatzkräfte ihre erworbenen Fähigkeiten unter Beweis.

Person im Wald vermisst

Wer sich nach der Rückkehr ins Feuerwehrhaus auf eine ruhige Nacht gefreut hatte, der wurde enttäuscht. Kurz nach Mitternacht gab es Alarm: Es wurde eine Person vermisst, die sich vermutlich im Wald aufhielt. Trupps mit jeweils drei Helfern durchsuchten das Waldstück an der Kapelle. Nach fast einer Stunde fanden sie den Vermissten schlafend auf.

Die Nacht danach war kurz, denn bereits am frühen Morgen musste ein brennender Strohhaufen bei den Aussiedlerhöfen gelöscht werden. Nachdem diese Aufgabe gemeistert war, gab es ein kräftiges Frühstück für die ermatteten Jungfeuerwehrleute. Der anschließende Wartungsdienst an Fahrzeugen und Geräten wurde jäh beendet, denn plötzlich galt es, ein brennendes Auto zu löschen. Routiniert und professionell packten die Floriansjünger das Fahrzeug in einen dicken Schaumteppich.

Verstopften Kanal spülen

Den Abschluss der Einsätze bildete die Spülung eines verstopften Kanals. Das ist zwar keine originäre Aufgabe der Wehr, wird aber immer wieder einmal erforderlich.

Die 24-Stunden-Übung endete mit dem Reinigen und Aufräumen der benötigten Gerätschaften und einer Abschlussbesprechung aller Beteiligten. Das Fazit der Teilnehmer war: Nächstes Jahr soll es wieder eine solche Übung geben.