Mit der Generalsanierung der Schule in Langendorf befassten sich die Räte in ihrer jüngsten Sitzung. Die Anlagenerweiterung und Verbesserung der dortigen Photovoltaikanlage samt Anzeigemonitor fand die Zustimmung der Räte. Lediglich bei der Farbe des Prallschutzes für den Innenbereich überlegten die Räte kurz und fanden mit 9:6 Stimmen ein helleres Blau besser als das dunkle.
Einhellig entschieden sich die Räte für den Antrag von Christian Reusch, der auf einer 0,7 Hektar großen Fläche eine Erstaufforstung mit Christbäumen plant. Zu Beginn der Gemeinderatssitzung gab es die Ehrung der Marktgemeinde für herausragende Leistungen in der Aus- und Fortbildung von vier Auszubildenden und Gesellen aus Elfershausen.


Qualifizierung ist wichtig

"Es ist wichtig, dass man sich in der Arbeitswelt gegenüber seinen Kollegen qualifiziert", sagte Bürgermeister Karlheinz Kickuth (SPD). Eine Kommune könne sich geehrt fühlen, wenn sich so erfolgreiche junge Leute mit ihren Leistungen hervorheben. Anerkennende Urkunden und Gutscheine gingen an Leon Höffner, Maike Löscher, Katrin Simon und Daniel Zink. Eine weitere Urkunde lag für Timo Zeller bereit. In den Berufssparten Landwirtschaftsmeister, Straßenbauer, Immobilien-Kauffrau, Restaurant-Fachkraft, Maler und Lackierer hatten die Geehrten als Prüfungsbeste und Kammersieger abgeschnitten. Den Segen der Räte erhielt der Erschließungsplan für den geplanten Trimberger Weg. Diese Fläche liegt gegenüber dem Bauhofgelände der Firma Ullrich in der Nähe der Bahnstation. Schon im Vorfeld hatte der beauftragte Architekt Johannes Hahn die Einwände aus dem Kreis der 40 Träger öffentlicher Belange vorgetragen. Sie wurden entsprechend berücksichtigt, so dass es den Feststellungsbeschluss für die Änderung des Flächennutzungsplans und den Satzungsbeschluss für den geänderten Bebauungsplan gab.
Interessenten gebe es schon reichlich, sagte Kickuth. Er machte sich für eine Komplett-Erschließung stark. "Denn dann gibt es die Installation der Gasversorgung für dieses Mischgebiet auf Kosten des Betreibers", so Kickuth. Alfons Hausmann (CSU) schlug vor, die reine Wohnstraße als verkehrsberuhigten Bereich zu gestalten. Architekt Hahn betonte, dass das ebene Gelände optimal für behindertengerechtes Bauen geeignet sei. Weitere Themen waren die Kanäle für Schmutz- und Abwasser, ein noch zu bauendes Regenrückhaltebecken, die Straßenleuchten und Straßenpflaster. Nach Genehmigung und Ausschreibung könnte im Frühjahr schon der Bagger anrollen.