"Die Sieben ist die Zahl der Vollkommenheit", ging Wacker auch auf die Pfarreiengemeinschaft "Sieben Sterne" ein. "In dieser Zeit haben Sie, Herr Pfarrer Frank, 380 mal Eucharistie mit uns gefeiert und wir sind mit Ihnen gemeinsam ein gutes Stück Weg gegangen", sagte Wacker. Rund 30 Mal tagte der Pfarrgemeinderat in dieser Zeit.
Wacker erinnerte an das 40-jährige Jubiläum von Christkönig und an den Besuch des Würzburger Bischofs Hofmann im vergangenen Jahr. "Diese sieben Jahre waren wertvoll für unsere Kirchengemeinde", dankte Wacker für den seelischen Beistand des scheidenden Militärpfarrers Frank.
Frank war nicht nur für die knapp 100 Zivilisten der Gemeinde, sondern auch für die Soldaten der Bundeswehr tätig. "Ein Höhepunkt war mein Einsatz in Kosovo", erinnert sich Frank. "Wenn Soldaten mich aufsuchen, dann handelt es sich meist nicht um geringfügige Anliegen, sondern eher um Problemfälle", ließ er durchblicken. Demnächst ist er in Mali im Einsatz. Seinen neuen Sitz in Deutschland wird er ab 1. November bei Potsdam haben. Sein Nachfolger Robert Andrzejczyk kommt aus Polen. Er übernimmt erstmals in Deutschland ein kirchliches Amt.
Von den Soldaten hatte sich Frank schon am 17. Oktober verabschiedet. "Ich danke der Bundeswehr für den nötigen Freiraum zu persönlichen Gesprächen mit den Soldaten", sagte Frank. Auch bei den zivilen Mitgliedern der Kirchengemeinde habe er "kostbare Menschen" kennen gelernt.
"Die Gegend rund um Hammelburg ist mir in den vergangenen sieben Jahren zu einem geistlichen Heimatort geworden, und ich konnte dort den liebevollen Umgang mit den Seelen pflegen", bedankte sich Frank bei der Gemeinde.