Roith, der in der Jahreshauptversammlung im Gasthof "Hirschen" seine Amtszeit Revue passieren ließ, bleibt der Kreisgruppe als Beisitzer der Senioren erhalten. In seinem Rückblick verwies er auf die Erfolge der GdP: die Neueinstellungen junger Polizisten - sechs an der Zahl in der Inspektion Hammelburg in den letzten drei Jahren; die Optimierung an den Streifenwagen sowie Verbesserungen in der Unfallfürsorge für Polizeibeamte nach Angriffen.
Die 23 Mitglieder starke Kreisgruppe agiert auch präventiv. "Wir haben zum Beispiel Info-Hefte für den Verkehrsunterricht an den Schulen initiiert und sind mit Aufklärungsmaterial in der Drogenprävention tätig", betonte Roith. Er appellierte an die Gemeinsamkeit, die - nach dem GdP-Wahlspruch "Wer, wenn nicht wir" - von "eklatanter Bedeutung" sei. Unter Leitung des Bezirksvorsitzenden Holger Zimmermann wählten die 15 Anwesenden Elmar Zier und Thomas Ebert zu Peters Stellvertretern. Kassier bleibt Georg Schilling, der einen ausgeglichenen Kassenbericht vorlegte und damit einmütige Entlastung erwirkte. Zum Schriftführer wurde Elmar Volpert, zur Frauenbeisitzerin Sabrina Albert gewählt.

Neue Polizeiuniform

Zimmermann informierte anschließend über aktuelle Neuerungen. So wird in zwei Jahren eine neue Polizeiuniform eingeführt. Die GdP dränge hier auf moderne, zweckmäßige Kleidungsstücke, die "ausgiebig in der Praxis getestet sind". Bei der Farbgebung sollen die Beamten mitreden können, ob sie künftig in Grün oder Blau gekleidet sein werden. Im Freistaat neige man weiterhin dem bisherigen Grün zu, betonte Zimmermann.
Auch brauche die Bayerische Polizei neue Dienstwaffen, da der bisherige Lieferant nicht mehr produziert. Eine weitere angestrebte Verbesserung seien neue Schutzwesten. "Es wird ein Modell entwickelt, das über dem Diensthemd getragen werden kann", weiß Roith. Wichtiges Ziel der Gewerkschaft bleibt die Schichtzulage für die Polizeibeamten, die rund um die Uhr und an Sonn- und Feiertagen für die Bürger da sind. Hier fordert die GdP eine Zulage von fünf Euro pro Stunde.