Die Musikvereinigung Wartmannsroth feierte ihr 90-jähriges Bestehen. Unter festlichen Klängen erschallte am Samstagabend das Dorf Wartmannsroth. Im Sternmarsch aus verschiedenen Richtungen kamen die Gastkapellen aus Windheim, Diebach, Gräfendorf, Aura, Pfaffenhausen, Schönderling und Burkardroth zum Festplatz am Feuerwehrhaus, um ihre musikalischen Glückwünsche zu entrichten.
Frankenlied-Marsch, Würzburger Musikgrüße und Deutschland-Hymne: Den Taktstock für den anschließenden Gemeinschaftschor aller insgesamt etwa 150 Musikanten aus den vorgenannten Kapellen schwangen die scheidende Dirigentin Laura Breuter und der vormals langjährige Dirigent der Musikvereinigung, Peter Koberstein, im Wechsel. Thomas Kleinhenz übernahm die Moderation. Für die stimmungsvolle Feier im Festzelt sorgten anschließend die Musikanten aus Modlos und Gambach.


Jugendarbeit ist wichtig

Beeindruckend fand Bürgermeister Jürgen Karle das Zusammenspiel der sieben Kapellen. "Das ist ganz große Klasse", bestätigte er. In den abgelaufenen 90 Jahren habe der Verein der Musikvereinigung Wartmannsroth viel geschafft.
"Besonders die Jugendarbeit ist sehr wichtig, sonst geht es in der Zukunft nicht weiter", sagte Karle. Diese Musikvereinigung sei für die Gemeinde ein wichtiger Kulturfaktor: angefangen von Empfängen und Feiern bis hin zu den regelmäßigen Frühjahrs- und Herbstkonzerten. Herzliche Glückwünsche zu den 90 Jahren Musikvereinigung Wartmannsroth überbrachte die stellvertretende Landrätin Monika Horcher (Die Grünen/ Bündnis 90).
Dieser 1927 gegründete Verein sei ein historischer Wegbegleiter für Wartmannsroth und ein Meilenstein, weshalb man stolz auf dieses Jubiläum sein könne. "Auch Frauen sind in der Musikvereinigung ehrenamtlich tätig und haben teil an dem Erfolg", betonte die stellvertretende Landrätin.