Eines seiner bedeutendsten Projekte war der Bau der Südbrücke in Bad Kissingen. Hierbei lernte er viel für seine spätere Firma. "Es war prägend für den Weg in die Selbständigkeit", erinnert sich der Jubilar. Wichtig war für Schmitt auch, präsent an den vielen Baustellen zu sein. Er suchte sie nahezu täglich auf. Zu seinem Selbstverständnis gehörte in all den Jahren auch, "Ansprechpartner für die Mitarbeiter" zu sein.
1956 heiratete Max Schmitt seine Frau Rita, eine geborene Füller. Aus der Ehe gingen fünf Kinder hervor. Auch 13 Enkel und drei Urenkel hat das Paar. Seine Großfamilie ist dem Jubilar sehr wichtig. Er hofft, dass er noch viele Jahre in guter Gesundheit mit ihr verbringen kann. Dabei sieht er seine Frau als besondere Stütze. Den Geburtstag will er mit Familie und Freunden feiern.
Dem Heimatdorf galt immer sein besonderes Augenmerk. Mit 30 Jahren erhielt er bereits das Vertrauen der Ortsbürger in der damals noch selbständigen Gemeinde. Bis zur Eingemeindung trug er zwölf Jahre Verantwortung als 2. Bürgermeister. Auch nach der Gebietsreform 1972, als Schlimpfhof Teil des Marktes Oberthulba wurde, wurde er in den Gemeinderat gewählt. Zudem übernahm er das Amt des 3. Bürgermeisters, das er bis 1984 inne hatte. Während dieser Zeit war er auch Ortsbeauftragter von Schlimpfhof.

Engagement für den Ort

"Selbstverständlich war es für mich auch, mich im Ort und in den Vereinen und Organisationen zu engagieren", so der Jubilar. Schon bei der Gründung der Jagdgenossenschaft Schlimpfhof-Hassenbach übernahm er das Amt des Jagdvorstehers.
Besonders in Erinnerung wird ihm die über 30-jährige Arbeit in den Kirchengremien bleiben. In dieser Zeit bauten die Schlimpfhofer in beachtenswerter Eigenleistung ihre Kirche. Hier war er gefordert als Kirchenverwaltungsrat und Ortsbeauftragter. Er war in den Schlimpfhofer Vereinen Gründungsmitglied und ist auch dort noch heute jeweils Mitglied.
Die Feuerwehr ernannte ihn wegen seiner Verdienste zum Ehrenvorstand, und bei der DJK zählt er noch zu den eifrigen Fans. Fast bei allen Heimspielen ist er dabei. Aber auch sonst ist er, wenn es um die Ortsgemeinschaft geht, sehr interessiert und diskutiert gern mit. So ist er bei den CSU-Seniorentreffs, wo er auch viele Jahre im Vorstand mitwirkte, ebenso dabei wie bei den Rentnertreffs im Ort. Aber auch in der Natur ist er viel mit seiner Frau zu sehen. Die beiden wandern durch die herrliche Natur, zum Beispiel am Kreuzberg oder an der Hermannsruh.