In der Sitzung vermutete Englert, "dass es sicherlich eine Erleichterung ist, die kräftezehrende Amtswürde niederzulegen. Aber es ist auch eine Trennung von einem Stück des eigenen Ich, wenn man so eine erfolgreich geführte Aufgabe beendet". Wichtige Projekte seien Brückenbauten an der Gemeindeverbindungsstraße, die Mauerackerstraße und das Feuerwehrhaus in Langendorf gewesen. Mit einem Blumenstrauß für Neebs Ehefrau Johanna überreichte er einen Gutschein für eine Fahrt nach Hamburg mit Musicalbesuch.

Neeb hatte zuvor selbst Bilanz gezogen. In seiner Amtszeit absolvierte der Marktgemeinderat 264 Rats-, Bauausschuss-, Schulverbands- und VG-Sitzungen und gab in 60 Bürgerversammlungen Rechenschaft. "Ich glaube dies lässt auf einen aktiven Gemeinderat, eine tüchtige Verwaltung und einen fleißigen Bauhof schließen. Wir, die Alten, wollen dem neuen Bürgermeister und seinem Rat ein vielfältiges Vereins- und Gemeindeleben aber auch geordnete Finanzen hinterlassen", machte Neeb deutlich.

Auch verabschiedete er die ausscheidenden Ratskollegen. Den Wappenteller der Gemeinde und die Dankesurkunde erhielt der Ortssprecher aus Engenthal, Bernd Strauß. Ebenfalls sechs Jahre war Burkhard Höffner aus Machtilshausen im Rat und im Schulverband aktiv. Harald Lischer aus Trimberg gehörte zwölf Jahre dem Ratsgremium an. Franz Danz kommt auf 18 Jahre als Marktgemeinderat, davon sechs Jahre als Stellvertretender Bürgermeister. Er erhält die Bürgermedaille und die Ehrenurkunde.

Fast 25 Jahre war Edgar Wolf im Rat, als Mitglied im Bauausschuss und der Gemeinschaftsversammlung. Darüber hinaus engagierte sich Wolf als Vorsitzender des VdK, Behinderten- und Seniorenbeauftragter der Gemeinde, Trimburg-Betreuer, SV-Ehrenamtsbeauftragter und Ansprechpartner der Jugend. Er erhielt die Bürgermedaille.

Verwaltungsleiter Elmar Schubert verabschiedete sich namens der Bediensteten und der Verwaltungsgemeinschaft. Er erinnerte an die Zeit, als Neeb als "kommunalapolitisch Unbekannter" ins Rathaus einzog und "zu einem Chef wurde, der uns unterstützte und vertrauensvoll mit uns zusammenarbeitete".

Der stellvertretende Landrat, Emil Müller, würdigte das gute Verhältnis des Landkreises mit dem Rat und dem Bürgermeister von Elfershausen. Neebs Bürgermeisterkollege Peter Hart lobte das Engagement in der Verwaltungsgemeinschaft. Er überreichte das Fuchsstädter Gemeindewappen. Zahlreiche weitere Personen würdigten das Wirken Neebs. Zu ihnen gehörte Pfarrer Anton-Hubert Brimer, Burkhard Oschmann vom Abwasserzweckverband, Rektor Hubert Voll und Forstdirektor Wilhelm Schmalen sowie die Fraktionssprecher Volker Partsch und Bernhard Büttner. Renate Strauß dankte im Namen der Freunde der Trimburg.

Als letzte Amtshandlung übergab Neeb den Rathausschlüssel an seinen Nachfolger Karlheinz Kickuth.