Große Ehrung ist Lohn für jahrelanges und unermütliches Wirken in der Bayerischen Soldatenbund-Familie (BSB). Der Frankenbrunner KSK-Vorsitzende und langjährige Kreisschießwart Gerhard Heilmann wurde mit dem Großkreuz am Bande vom BSB- Bezirksvorsitzenden Franz Sennefelder ausgezeichnet. Natürlich hatte Sennefelder auch viel Lob und Anerkennung mitgebracht. Auch der Beifall der zahlreichen Versammlungsbesucher war Zeichen der Anerkennung.
In seiner Rückschau erinnerte Heilmann an die gemeinsame Festveranstaltung der Kameradschaft und des Musikvereins. Es sei ein arbeitsreiches Jahr gewesen. Dass dieses bewerkstelligt werden konnte, dafür sorgten zahlreiche Helfer. "Ohne eure Mithilfe, hätte dieses Fest so nicht stattfinden können. Es war ein Erfolg auf ganzer Linie und dafür danke ich euch", sagte der Vorsitzende zufrieden. Dass die Kameradschaft in die Ortsgemeinschaft passt, und dort immer wieder auch ihren Beitrag leistet, zeigte sie auch bei der Maibaum-Aufstellung.

Sammlung für Kriegsgräber

Ebenso wirkte die KSK an Fronleichnam und Allerheiligen mit, und dem Gedenken am Volkstrauertag mit Kranzniederlegung. Dazu kam auch das jährliche Sammeln für die Kriegsgräberfürsorge. In diesem Jahr erbrachte die Haussammlung 220,30 Euro. Teilgenommen hat die Kameradschaft auch an der Friedenswallfahrt in Reiterswiesen, sowie an der BSB Landesversammlung in Auerbach. Zusammen mit der Reservistenkameradschaft wurde Weihnachten gefeiert.
Das Kameradschaftsfest findet in diesem Jahr vom 1. bis 3. August statt. Weiter sollte auch das Dorfschießen wieder stattfinden. Dazu werde zunächst das Interesse bei den Ortsvereinen erkundet. Für 2016 wird eine Friedenswallfahrt geplant. Auch das gemütliche Beisammensein mit den Kameradschaften sollte dort auf der Frankenbrunner Höhe stattfinden. Derzeit zählt die Frankenbrunner KSK 175 Mitglieder. Erfreulich sei, dass am Versammlungsabend wieder vier neue Mitglieder dazu kamen.
Vereinsschießwart Alexander Nimfür berichtete von gut besuchten Veranstaltungen, wie den Bezirks-, Landes-, und Bundesschießen. Trotzdem könnte bei den derzeit 95 Sportschützen im Verein die Beteiligung noch besser sein, meinte er.
Von teils mangelnder Disziplin bei den Schießveranstaltungen in Hammelburg sprach Reservistenbetreuer Harald Banovski. "Die Disziplin ist wichtig bei unseren Treffen auf der Schießanlage. Keinesfalls ist Alkoholkonsum dabei erlaubt. Wir können dort kostenlos Schießen und das soll nicht gefährdet werden. Für unsere Schießen in Adelsberg sind die Termine bereits festgelegt und können auch im Internet abgerufen werden", informierte Banovski. Bei den Mitgliedszahlen der Reservistenkameradschaften gebe es eine rückläufige Tendenz. Trotzdem soll weiter um neue Mitglieder geworben werden. "Es geht um unser Überleben", so der Reservistenbetreuer.
Kassierer Volker Rommel gab den Kassenbericht. Seine Arbeit wurde von Kassenprüferin Heidi Schmid bestätigt. Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig. Bezirksvorsitzender Franz Sennefelder überbrachte die Grüße des Präsidenten und informierte über einige Veränderungen. Kreisvorsitzender Klaus Lutz wünschte der Frankenbrunner Kameradschaft weiterhin Erfolg.
"Überrascht bin ich schon, wenn ich höre, dass mit 95 Schützen ein sechstel der Sportschützen des BSB-Bezirkes aus Frankenbrunn kommt. Das zeigt, dass hier noch Leben im Dorf ist", lobte der Vertreter des Marktes Oberthulba, Ortsbeauftragter Torsten Büchner. Er bezeichnete das Jubiläumsfest mit dem großen Festzug im vergangenen Jahr als eine wunderbare Sache. Das Dorf sei voll gewesen mit zahlreichen Besuchern. "Ihr habt unsere Gemeinde Frankenbrunn gut repräsentiert". Erfreulich war, dass am Versammlungsabend auch wieder langjährige und treue Mitglieder ausgezeichnet werden konnten. Dabei gab es das Ehrenkreuz des BSB-Verbandes für die Kameraden Arnold Heilmann und Winfried Fröhlich. Sie sind besonders aktiv und unterstützen den Verein bei den Veranstaltungen und bei der Fahnenabordnung.
Treuenadeln gab es für 20-jährige Mitgliedschaft für Gerhard Büchner und Willi Döll.
35 Jahre sind Mitglied und wurden mit der Treuenadel in Gold ausgezeichnet Franz Appel und Herbert Fröhlich, und bereits 40 Jahre KSK Mitglieder sind Lothar Fünkner und Helmut Reuß. Für besondere Schießleistungen wurde Harald Banovski ausgezeichnet.