Vietnam - ein fremdes Land mit fremder Kultur und wunderschönen Landschaften begeisterte die Teilnehmer einer besonderen Reise der Europa-Union, Kreisverband Hammelburg. Hanoi, die Kaiserstadt Hue, das malerische Hoi An, Saigon und das Mekon-Delta beeindruckten die Gruppe.
Einheimische, sehr gut deutsch sprechende Gästeführer begleiteten die Gruppe. Zu Beginn in der Hauptstadt Hanoi stand das Defilee am gläsernen Sarg des Staatsgründers Ho Chi Minh als "Pflichtprogramm" und Fahrt durch die (von der UNESCO geschützten) Altstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, wobei der "Literaturtempel" besonders begeisterte.
Eine Bootsfahrt durch die weltberühmte Halong-Bucht mit ihren über 2000 steil aus dem Meer aufsteigenden Karstfelsen und Höhlen vermittelte einen überwältigenden Eindruck von dieser einzigartigen Naturschönheit.Nach dem Weiterflug zur alten Kaiserstadt Hue (UNESCO-Kulturdenkmal) in Zentral-Vietnam war erstes High Light die "Purpurne Verbotene Stadt", die im Vietnam-Krieg fast vollständig zerstört wurde.
Saigon hat ca. 7 Millionen Einwohner und fast ebenso viele Mopeds; Autos sind wie überall im Land deutliches Status-Symbol. Die Gruppe erfuhr auch, dass diese Millionenstadt keine Müllabfuhr, kein Abwassersystem und keine Kläranlage hat; entsprechend sieht der große Kanal mitten durch die Stadt aus. Es gibt keine Straßenbahn; man baut derzeit "ein kleines Stück" U-Bahn.
Sonntags früh um 6 Uhr sind in den Städten die Parks voller Menschen mit Sport und Spiel. Ansonsten ist der Sonntag ein Tag wie jeder andere: alle Geschäfte und "Kleinläden" an den Straßen sind ganztags auf, es wird gearbeitet und an den Straßenrändern wird nicht nur die Nudelsuppe (Nationalgericht) angerichtet. Es wird auch rohes Fleisch den Tag über ohne Kühlung in der prallen Sonne angeboten und abends zum Verzehr zubereitet.
Eine Bootsfahrt mit Motor- und Ruderbooten auf einem Nebenarm des Mekong mit über einem Kilometer Breite durch Palmwälder war erlebnisreicher und erholsamer Abschluss zugleich.
In Saigon volle Sonne und 35 Grad Hitze, dann ging es ins Flugzeug und nach über 12 Stunden Nachtflug (9700 km) war die Reisegruppe wieder im kühlen Zuhause. Eine unvergessliche Reise unter der sicheren Leitung des bewährt-souveränen Reiseleiters Edgar Hirt wird allen in Erinnerung bleiben.