Die Reiseleitung und Organisation lag in den Händen von Ingrid und Hans-Dieter Scherpf.
Bei herrlichem Wetter genossen die Teilnehmer die faszinierende Landschaft und die Vegetation mit Oleandern, Palmen, Hortensien, Azaleen und Kamelien. Aber der Lago Maggiore aht auch viele Kunstschätze zu bieten. Echte Perlen des Sees sind die berühmten Borromäischen Inseln, die malerisch in den See eingebettet sind. Die prachtvollen Villen und die traumhafte Gärten bieten ein mediterranes Flair.
Die Gruppe wohnte in einem Vier-Sterne-Hotel in der Stadt Stresa, direkt an der See-Promenade des Lago Maggiores. Von hier aus unternahm die Reisegruppe in Begleitung von italienischen Reiseleiterinnen an jedem Tag Ausflüge. Begeisternd waren dabei auch immer wieder die Panoramafahrten mit dem Bus an der Uferstraße. Besucht wurden Locarno und Lugano am Luganer-See und die Stadt Como am Comer-See, wo die Villa Carlotta direkt am See liegt.
Ein Highlight war der Ausflug mit dem Motorboot zu den Borromäischen Inseln, Isola Bella und Pescatori. Auf Isola Bella steht der berühmte, luxuriöse Palazzo Borromeo aus dem 17. Jahrhundern mit dem Terrassengarten, der zu den schönsten Barockgärten Italiens zählt. Weiter ging es mit dem Boot zur Isola Pescatori mit seinem malerischen kleinen Fischerdorf.
Als Highlight zum Jubiläum der Europa-Union gab es einen italienischen Abend mit einem gemeinsamen Abendessen und italienischer Musik in einem gemütlichen Lokal auf der Insel Pescatori, direkt am Seeufer.
Ein weiterer Höhepunkt war der Ausflug ins urige Verzasca Tal mit einem der höchsten Staudämme Europas. Verzaubert wurden die Teilnehmer von der gewaltigen Naturschönheit dieses Tals mit Wasserfällen, wilden Bachläufen mit exotischen Felsen und Steinen, sowie typischen steinernen Bogenbrücken, die das Tal überqueren. In einem "steinernen Grotto" gab es bei einer Einkehr am Mittag eine ortstypische Brotzeit mit Wein.
Die Rückfahrt führte dann noch über Ascona, dem tiefstgelegensten Ort der Schweiz. Ascona ist für seine Altstadt, für seine Seepromenade und das milde Klima berühmt. Im alten Ortszentrum Borgo liegt die Kirche San Pietro e Paolo, eine Säulenbasilika aus dem 16. Jahrhundert, deren Glockenturm das Wahrzeichen des Ferienorts ist.
Am sechsten Tag führte die Rückfahrt über den Bernardino-Pass, durch die Schweiz zurück nach Hammelburg. red