Beim traditionellen Faschingsnachmittag der Senioren-Union (SEN) in Elfers hausen zeigte sich bei den Akteuren auf der Bühne und bei den etwa 80 Anwesenden im großen Saal des Hotels Ullrich, dass Humor und Witz auch von der älteren Generation geschätzt werden. SEN-Kreisvorsitzender Eberhard Gräf freute sich, die bunt kostümierte Narrenschar im Saal begrüßen zu können.

Schatztruhe voller Witze

Durch das Programm führte der routinierte Gerhard Adam, ehemaliger Sitzungspräsident beim Fasching in Oberthulba. Kein Problem war es für ihn, sein Publikum rasch in Stimmung zu bringen. Die Anekdoten und Gags aus seiner "Schatztruhe voller Witze" sprudelten nur so aus ihm heraus und brachte die Zuhörer zum Lachen.
Neben den karnevalistischen Auftritten sorgten die Faschingsmusikanten Edi Seller, Robert Bauch und Walter ("Pizzi") Gutmann für gute Laune durch Schunkeln und Mitsingen lustiger Liedtexte. Robert Bauch vertrat übrigens den erkrankten SEN-Ehrenvorsitzenden Herbert Neder.
Eine humorvolle "Fortbildung" bot Walter Horn als erster Büttenredner den Senioren. Sein Vortrag zum Thema "Was ist Politik?" zielte direkt auf die Lachmuskeln. Walter Horn, den die älteren Bad Kissinger wohl noch als Büttenprofi von den "Närrischen Gesellen" her kennen, setzte im Verlauf des Programms mit dem Thema "Ein Schulbub erzählt" ein weiteres Glanzlicht des Humors. Erstmals bei den Senioren in der Bütt und gleich umjubelt wurde Otmar Lutz, der ehemalige Chef der Spielbank Bad Kissingen. In seinem Beitrag ging es aber nicht um das Glück beim Roulette, sondern um das Glück, ein Franke zu sein. Dass dabei dem Frankenwein höchstes Lob gezollt wurde, versteht sich fast von selbst. Als weiteres karnevalistisches "Schwergewicht" zeigte sich der Maßbacher Kurt Heim bei seinem exzellenten Vortrag "So wie es früher war, ist es auch noch heut". Viele närrische Vergleiche konnten da gezogen werden.

Landfrauen aus der Rhön

Deftigen Humor vermittelten sowohl "Hedwig und Emilie" (alias Irmgard Heinrich und Lotte Schneider aus Oberthulba), als auch die "Landfrauen aus der Rhön" mit Luise Mahlmeister und Ingrid Schuck. Der bereits zur Tradition gehörende Auftritt von "Napoleon" (Herbert Schulz) ließ unter dem Titel "Bonaparte von seiner hohen Warte" aufhorchen. Da gab es viel Kurioses und erstaunlich Aktuelles aus der "verrückten Welt" zu vermelden. Viel Nachdenkliches kommentierte Bonaparte da aus seiner Himmelsperspektive.
Als "Schönheitskönigin von Schneizlreuth" rundete Otmar Pfister schließlich das bunte Programm ab. Als "Multitalent" ist Otmar Pfister beim Seniorenfasching nicht wegzudenken. Mit starkem Applaus wurden alle Akteure auf der Bühne bedacht. Herzliche Dankesworte für sie, sowie den für die Technik zuständigen Helmut Kolb, sprach am Ende Kreisvorsitzender Gräf. Orden gab es natürlich obendrein.