"Oberstes Ziel ist es, die Stromtrasse auf unserem Gemeindegebiet zu verhindern", sagte Karle. Wenn dies nicht gelinge, sollen Auswirkung im Landkreis gemildert werden. Es gehe nicht an, dass nach einer Schneise wegen der Gasleitung bald eine Schneise mit einer Stromtrasse das Landschaftsbild zerstöre. "Wegen eines Mindestabstands von 150 Metern kann die bestehende Gastrasse nicht für die Stromleitungen genutzt werden", erklärte Karle.

"Wo bleibt der Gesundheitsaspekt in unserem mühsam geschaffenen Biosphären-Reservat?", fragte Astrid Mützel. Karle zitierte zudem Schreiben von Vogelschutz, Bund Naturschutz und einer Zeitlofser Forstverwaltung. Eine Variante der Südlink-Trasse gehe von Zeitlofs über Detter und das durch die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) geschützte Schondratal bei Heiligkreuz bis nach Gräfendorf. Fledermaus, Luchs, Wildkatze und Milan müssten mit nachhaltigen Veränderungen zu deren Nachteil rechnen.