Vorsitzende Sylvia Kuhn begrüßte die Gartenfreunde für Dorfkultur im Feuerwehrhaus Windheim. Zurzeit zählt der Verein 66 Mitglieder. Neun Jugendliche (unter 18 Jahren) gehören zu ihnen.
Dass der Gartenverein die Dorfkultur in seinem Namen zu Recht trägt, bewies Kuhns Jahresrückschau. Die Pflege des Dorfbrunnens, einschließlich Osterschmuck, Außenarbeiten im Friedhofsbereich, Baumschnitte und Palmkätzchen gehören zum jährlichen Grundprogramm für die Windheimer Gartenfreunde.
"Ich danke allen fleißigen Heinzelmännchen", sagte Kuhn. Freilich gehören auch das Hutzelfeuer zum Winterende und das närrische Treiben am Rosenmontag dazu.
Auf die Veranstaltungen von heuer wies die zweite Vorsitzende Sigrid Bold hin. Mit dem Frühlingsanfang beginnen wieder die Außenarbeiten in Windheim. Auch sei eine informative Wanderung zum Forellenhof (Diebach) geplant.
"Die Windheimer Frauen haben gute Ideen, deshalb helfen die Männer gerne, sie in die Tat umzusetzen", kommentierte Hubert Kober, stellvertretender Kreisvorsitzender. Er lobte die Jugendarbeit und ermutigte zur weiteren Aktionen. Kober empfahl den Besuch des Begegnungsgarten in Thulba, der sich heuer am 28. Juni dem Publikum öffne.
Aus Kobers Hand gab es die Ehrungsnadeln für 25-jährige Mitgliedschaften, die an Gabriele Metz, Renate Roth, Maria Schnabl, Manfred Lutz, Gudrun Ziegert, Lydia Koppenhöl und Alex Schaub verliehen wurden.

Vortrag über Wildkräuter

Mit ihrem anschaulichen Vortag über gesunde und wohlschmeckende Wildkräuter begeisterte "Kräuterfee" Ingrid Bold aus Neuwirtshaus. Gerbstoffe, Bitterstoffe, Eisenhaltigkeit, Vitamine, ätherische Öle und mehr entlockte sie den heimischen Kräutern. "Naturheilkräuter helfen beim Entschlacken, regen den Stoffwechsel an und heilen Wunden", erklärte Bold. Außerdem seien sie ideale Zugaben für frischen Salat oder Kräutersalz.