Der Vorstand des CSU-Ortsverbandes wurde komplett im Amt bestätigt. Das ist das Ergebnis eines Mitgliedertreffens im Hotel Kaiser. Weiterhin sind für drei Jahre der Vorsitzende Detlef Heim sowie dessen Stellvertreter Bürgermeister Armin Warmuth, Kreisrat Martin Wende und Stadträtin Gudrun Kleinhenz im Amt. Wiedergewählt wurden auch Schatzmeister Christian Ohmert und Schriftführerin Kerstin Körber. Außerdem wurden zehn Beisitzer, 19 Delegierte und 15 Ersatzdelegierte gewählt.


189 Mitglieder

Vorsitzender Heim sprach von guten Finanzen, engagierten Bürgern und hervorragenden Jobs in der Region Rhön. Derzeit seien 189 Mitglieder (155 männlich und 34 weiblich) mit einem Durchschnittsalter von 62 Jahren im Hammelburger CSU-Ortsverband, der seit 70 Jahren existiert. Die meisten der versammelten Mitglieder aus dieser "CSU-Familie" waren schon im Seniorenalter. Da wurden die sechs Neuzugänge besonders herzlich begrüßt, zumal wenn sie noch in jüngeren Jahren sind.


Viele Themen

Heim lobte grundsätzlich die Behördenverlagerungen in den Landkreis Bad Kissingen, aber er forderte noch mehr Personal für die örtliche Polizei. In seiner Rückschau brachte Heim Termine in Erinnerung, die von der politischen Schlachtschüssel bis zu Jagdthemen und einer Veranstaltung auf Schloss Saaleck reichten. Dass an den Themen der CSU lebhaftes Interesse bestehe, das beweise die Besucheranzahl der Hammelburger CSU-Homepage, die mit Spitzenwerten in Bayern aufwarten könne.
Der Hammelburger Viehmarkt, der Minikreisel an der Post, die neue Saalebrücke, diverse Ausbauten in den Ortsteilen, der Museumsumbau und der Baderturm waren einige Beispiele aus der Themenvielfalt von Bürgermeister Armin Warmuth, der auf seine drei Amtsjahre zurückblickte. "Ich habe ein immenses Arbeitspensum", bestätigte Warmuth. Da bleibe wenig Zeit für Mußestunden. Der Erwerb des Kaufhauses am Marktplatz, die Sanierungen der Schulen und die Kläranlage Seeshof sowie die Umgestaltung des Tourismus-Büros, der Obereschenbacher Kindergarten und der Bauhof waren weitere Themen.
"Der Name Hammelburg ist durch Bürgermeister Warmuth enorm gewachsen", gratulierte Kreisrat Wende. Er ging in seinem Bericht über die Kreispolitik für Hammelburg näher auf die Sanierungsmaßnahmen am Frobenius-Gymnasium und an der Realschule Jakob Kaiser ein, stellte Dr. Maria Probst ins Vorbild-Licht und nahm zu der Frage "Nationalpark Rhön" Stellung: "Wir machen nichts, bevor eine entsprechende Anfrage aus dem Staatsministerium kommt." Gespannt waren die Versammelten auf die Einschätzung der Lage, die Gastredner Johann Böhm ins Auge fasste. Der Landtagspräsident a. D. griff auf seiner Suche nach vorbildhaften Persönlichkeiten ebenfalls das Beispiel Dr. Maria Probst auf und fügte Altkanzler Konrad Adenauer hinzu. "Hier findet sich das christliche und soziale Fundament der CSU wieder", sagte Böhm. Er setze sich für eine Politik mit Beteiligung der Menschen ein. "Motivation statt Bevormundung" und "Zufriedenheit, die in der Heimatliebe verwurzelt ist" seien bewährte Lebensweisheiten. Böhm wollte jedenfalls bei seinem Blick in die Zukunft auf jeglichen "Beigeschmack von Katastrophen" gern verzichten.