Nach 399 Tagen fand die Pfaffenhäuser Wehr einen neuen 1. Kommandanten mit Edgar Sitzmann, der die Feuerwehr bereits kommissarisch als 2. Kommandant leitete. Sein Stellvertreter wurde Benedikt Kress, der sich zur Verfügung stellte. Der Vorsitzende Detlef Heim bedankte sich bei Edgar Sitzmann, "dass er bereit war, die Wehr kommissarisch zu leiten, und das ist nicht selbstverständlich", so Heim weiter. Der Vorsitzende ging vor der Wahl auf die Bedeutung der Feuerwehr ein. "Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen sehen wir, was wir tun, wir sehen unsere Erfolge und es ist ein Erfolg, einen Verletzten zu bergen, einen Brand zu löschen oder ein geschocktes Kind zu trösten", so Heim. Die Wahlleitung übernahm 2. Bürgermeister Reimar Glückler. Er unterstrich die Bedeutung der Wehr für die Ortsbevölkerung. Er führte aus, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um das Kommandantenamt zu übernehmen: Die Amtszeit beträgt sechs Jahre. Feuerwehrkommandant kann nur werden, wer nach Vollendung des 18. Lebensjahr mindestens vier Jahre Dienst in einer Feuerwehr geleistet (Mindestalter 22. Jahre) und die vorgeschriebenen Lehrgänge mit Erfolg besucht hat. Der Vorsitzende wünschte den beiden neu Gewählten viel Erfolg und sicherte volle Unterstützung des Vorstands zu. Ein dickes Dankeschön ging auch an den ehemaligen Kommandanten Manfred Brönner für sein dreizehnjähriges Engagement bei der Pfaffenhäuser Wehr und die Bereitschaft, weiterhin die Ausbildung zu unterstützen. red