"Ich setze mich gern für den VdK ein", sagte Vorsitzender Dieter Roth, der für zehnjährige Vorstandstätigkeit von VdK-Kreisgeschäftsführerin Michaela Metz geehrt wurde. Paul Knüttel, der verhindert war, bekommt diese Ehrung nachgereicht. Eine Dankurkunde für 30-jährige Mitgliedschaft erhielt Reinhold Hauk, seit zehn Jahren gehört Kurt Heid dem VdK an.
"Schön wäre es, wenn unser Ortsverband noch mehr Mitglieder bekäme", wünschte sich Roth. Mit der Mitgliederanzahl von 126 sei er aber zufrieden. Stolz war er auf die vielen Aktivitäten der vergangen vier Jahre. Die Ausflüge wurden zum Teil gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein unternommen, um alle Plätze im Bus zu belegen. Heuer im Juni führte die Fahrt nach Gießen zur Landesgartenschau.

Lob der Ortsbeauftragten

"Der VdK ist ein solider Ansprechpartner bei handfesten Problemen", lobte Elisabeth Assmann. Die Ortsbeauftragte betonte, es werde immer wichtiger, dass die Vereine zusammenarbeiten. Die Haussammlungen musste Dieter Roth heuer absagen. "Es ist immer schwieriger, Freiwillige hierfür zu finden", erläuterte er. Außerdem sei die Spendenbereitschaft gesunken. "Zu viele Sammler von anderen Organisationen stehen ebenfalls vor der Haustüre", weiß Roth.
"Zurzeit gibt es über 9300 VdK-Mitglieder im Landkreis", informierte Michaela Metz. Das entspreche einem Anteil von neun Prozent der Bevölkerung. "Das kann sich in ganz Bayern sehen lassen", meinte die Kreisgeschäftsführerin. Die Tendenz für Widersprüche und Klagen steigt, berichtete Metz. Oft hätten Mitglieder zwei oder drei Anliegen, meist gehe es um Fragen der Rente oder Krankenkasse. "Es macht immer weniger Spaß, sich mit diesen schwer durchschaubaren Rechtsgebieten zu beschäftigen", wies Metz auf die Flut neuer Gesetze hin.