In die Jahre gekommen ist mit 16 000 Betriebsstunden und einem Alter von 23 Jahren der alte Unimog der Marktgemeinde. Daniel Meder vom Bauhof berichtet dem Ratsgremium, dass eine Reparatur nicht mehr sinnvoll und wirtschaftlich sei. "Wir brauchen ein Ersatzfahrzeug, denn auch der Winterdienst in der Marktgemeinde soll gesichert bleiben. Die Ausrüstung ist vorhanden", erklärte Bürgermeister Gotthard Schlereth.
Zum Kauf kommt jetzt ein Vorführgerät, ein "Fendt Vario 514" mit 200 Betriebsstunden und 145 PS. Bereits vorhanden am Schlepper ist die erforderliche Kommunalausstattung und auch die Klimatechnik. Die Kosten, die bereits im Haushalt berücksichtigt sind, belaufen sich nach dem Angebot der Firma BayWa auf 99 750 Euro. Die Räte stimmten dem Kauf zu. Geld bringt der Verkauf des alten Wasserwerfers der Oberthulbaer Feuerwehr. Für 5500 Euro konnte das alte und bereits länger außer Betrieb stehende Gerät an die Firma Prolog verkauft werden. Für dieses Fahrzeug ist bereits ein neues Fahrzeug in Auftrag gegeben.

Drogeriemarkt im Gespräch

Die GMA -Gesellschaft für Markt- und Absatzforschung will in Oberthulba eine Standort- und Potentialanalyse erstellen. Im Gespräch ist die Ansiedlung eines Drogeriemarktes. "Hier sollten wir nicht untätig bleiben, damit könnten wir für Oberthulba das Sortiment wesentlich verbessern", so der Bürgermeister. Auch die Marktgemeinderäte begrüßten ein solches Vorhaben. Elmar Sell (FWG Wittershausen): "Das wäre für den Markt Oberthuba eine gute Bereicherung und von Vorteil". Ohne Gegenstimmen stimmten die Räte dem Vorhaben zu. Ausgegeben werden müssen für diese Analyse etwa 5000 Euro. Außerdem wurden Bauanträge behandelt, so die Wohnhauserweiterung und Errichtung eines Anbaus, sowie zweier Dachgauben und eine Spindeltreppe. Das Bauvorhaben ist in der Schulstraße in Hassenbach. Weiter ging es um den Neubau eines Wohnhauses mit Garage in der Feuerbergstraße in Oberthulba. Beiden Vorhaben wurde zugestimmt.