Nach der Eröffnung des siebten Rhöner Wandertags zum Jubiläum der Saalestadt reichte Bürgermeister Armin Warmuth den "Rhöner Wanderstab" am Sonntagabend vom südlichen "Tor der Rhön" zur "Nordpforte" weiter. Das Symbol soll im nächsten Jahr die 1200-Jahr-Feier der Stadt Vacha zieren und dort den achten Wandertag einläuten.
"Ein wichtiges Instrument verlässt mein Büro", bedauerte Warmuth mit der Übergabe des geschnitzten Holzes am Marktbrunnen an seinen Bürgermeisterkollegen aus Vacha, Martin Müller. Der versprach, dem Wanderstab den gleichen Stellenwert wie in Hammelburg einzuräumen.


Einladung nach Vacha

Mit der Übernahme gab Müller einen Einblick in das an der Grenze zu Thüringen gelegene Vacha und lud die Rhönklubs und Hammelburger Gäste - auch im Namen des dortigen Rhönklub-Vorsitzenden Rainer Schlött - 2017 zu einem Besuch des Städtchens und zu dessen Jubiläum ein.
Landtagsabgeordneter Sandro Kirchner, Rhönklub-Präsident Jürgen Reinhard und die "Patrioten" aus der Partnerstadt Turnhout flankierten den festlichen Akt.
"Ich bin wahnsinnig stolz auf die Verantwortlichen, die bei uns den Wandertag ausrichteten, denn sie haben sehr gute Arbeit geleistet", lobte der Hammelburger Rathausobere, der eine Kiste Hammelburger Pilsener "Jubiläumsedition" an die "Patrioten " und einen Jubiläumswein an Bürgermeister Martin Müller übergab.
Unter dem Beifall zahlreicher Marktplatzbesucher wiederholte Armin Warmuth seine Worte: "Ich sage Ja zu Hammelburg" - weil wir Feste organisieren und feiern können. Ich bin überzeugt, es hat sich gelohnt den Rhöner Wandertag auszurichten. Davon wird die Stadt nachhaltig profitieren", ist er sich sicher.
Sein abschließender Dank galt "allen, die am Gelingen mitgewirkt haben", darunter Johannes Deinlein vom AMSC Hammelburg, der sich als Moderator und das audiotechnische Equipment zur Verfügung stellte, dem Vorsitzenden des Tourismusvereins, Alfred Jeurink, Günter Dittmar, dem Vorsitzenden des heimischen Rhönklubs und dem städtischen Bauhof.