Die Kosten hätten sogar noch etwas niedriger ausfallen können. "Verhindert wurde dies hauptsächlich durch eine Mengenmehrung und einige Nebenkosten", informierte Planer Bernd Heinrich in der Gemeinderatssitzung. Die Räte segneten die Mehrkosten ab.
Nicht in der Abrechnung enthalten sind die Kosten für die Inneneinrichtung. Sie schlagen mit rund 33 000 Euro zu Buche und erhöhen den Gesamtaufwand auf 538 000 Euro, wie Bautechniker Uwe Mützel ergänzte.
Am 27. April wird das Gerätehaus feierlich eingeweiht und mit einem "Tag der offenen Türe" der Bevölkerung vorgestellt. Die Langendorfer Feuerwehr beteiligte sich mit einem Zuschuss von 7500 Euro und Eigenleistungen.
Die Elektro-Installation der Trimburg soll nach Willen des Rats erneuert werden, um Erthal- und Echtersaal beleuchten zu können und den Stromkreislauf vor Schäden zu bewahren. "Es hängt zuviel an den FI-Schaltern", bestätigte Edgar Wolf, Beauftragter für die Bewirtschaftung der Burg. Die Kosten für die Maßnahme belaufen sich auf etwa 6500 Euro, die Auftragsvergabe wurde bei drei Gegenstimmen erteilt.
Den Kauf einer Spülmaschine für die Außentheke für 3500 bis 5500 Euro verschob das Gremium. "Wir sollten das erst mit den Vereinen besprechen, die die Bewirtung übernehmen", argumentierte Wolf. Rainer Kuhn plädierte in diesem Zusammenhang für einen zweiten Heißwasser-Boiler oder Durchlauferhitzer, Karl-Heinz Kickuth für ein weiteres Spülbecken. Ausschlaggebend für Neuanschaffungen im Außenausschank sind auch die Platzverhältnisse.

Entnahme aus Rücklagen

Das leicht veränderte Investitionsprogramm 2014 legte Kämmerer Andreas Mützel auf. Er stellte auf Wunsch des Rates zum Beispiel weitere Mittel zur Instandsetzung der "Auraer Straße" und "An der Klinge" oder für einen Wohnmobil-Stellplatz in Langendorf ein.
Der Vermögenshaushalt 2014 beläuft sich jetzt auf knapp 3,5 Millionen Euro. Um den Etat finanzieren zu können, entnimmt der Markt aus seinen Rücklagen 2,2 Millionen Euro. Die Zuführung zur Rücklage liegt heuer bei 977 000 Euro. Ende des Jahres beträgt die Pro-Kopf-Verschuldung rund 200 Euro und liegt damit weit unter der durchschnittlichen Verschuldung vergleichbarer bayerischer Gemeinden, die 700 Euro beträgt.
Verwaltungsleiter Elmar Schubert informierte über das Planfeststellungsverfahren zur Erneuerung der "Klöffelsbergbrücke". Die Autobahnverwaltung plant zur Entwässerung der Straße den Bau eines Regenüberlaufbeckens auf eigenem Gelände unter der Brücke. Der Überlauf fließt in einen Gemeindebach.
Über die gemeindliche Wasserleitung zum Steinbruch und eventuelle Schäden oder Verlegung muss im Rahmen der Baumaßnahme noch gesprochen werden, stellte Bürgermeister Ludwig Neeb (CSU) klar. Außer einem blickdichten, 1,20 Meter hohen Geländer und einem Split-Mastik-Oberflächenbelag sind keine besonderen Schallschutzmaßnahmen vorgesehen.
"Dagegen spricht die ein Kilometer entfernte Wohnbebauung und die Tatsache, dass kein Neubau, sondern lediglich eine Erneuerung vollzogen wird", meinte Neeb. Dem Bauantrag von Matthias Hahn, der ein Einfamilienhaus an der "Auraer Straße" errichten will, stimmte das Gremium zwar zu, jedoch muss die Garage niedriger werden.

In Machtilshausen wählen

Für die Europawahl legte die Gemeinde wegen der zu erwartenden geringen Beteiligung das Wahllokal für Trimberg und Engenthal in das Feuerwehrhaus Machtilshausen.
Morgendliche Radarmessungen in der Auraer Straße haben im Februar ergeben, dass die meisten Pkw-Fahrer, die zu schnell waren, in Elfershausen beheimatet sind.