Denn am Montag begannen die Vorbereitungen für die Erneuerung des Bauwerks. Zunächst wurde das Geländer aufgestellt. Mitarbeiter des Unternehmens P+S Pflaster- und Straßenbau aus Radebeul, das vor allem mit der Betonsanierung beauftragt ist, nahmen danach Bohrproben, um die Schäden zu analysieren.

Korrosion hat an der Brücke sichtbar Spuren hinterlassen. Der Beton an der Unterseite und den beiden Stirnseiten wird abgestrahlt. Das Eisen wird freigelegt, um es zu konservieren. Danach bekommt die Brücke einen Schutzanstrich. Von den Arbeiten wird tagsüber zunächst nicht viel zu sehen sein. Der größte Teil spielt sich wegen der Gleisstrecke nachts ab. "Wir müssen es in der Nacht machen. Am Tag sind die Pausen zwischen den Zügen für die Arbeiten zu kurz", erklärte Jürgen Dobler, Leiter des Kreisstraßenbauamts, auf Nachfrage. Die Sanierug des Betonkörpers soll bis Ende Juli dauern.

Dann geht es auf der Oberseite weiter: Die Brücke bekommt eine neue Fahrbahn. Daher wird sie ab August für den Fahrzeugverkehr komplett gesperrt, wie Dobler ankündigt. Der Gehwegbelag und das Geländer werden ebenfalls erneuert. "Wir bewegen uns insgesamt im Bereich von etwa 200 000 Euro", so Dobler. Die Stadt beteilige sich an den Kosten für die Beleuchtung. Die wird sogar ins Geländer eingebaut.

Nach derzeitigem Stand sollte die Brücke Ende August wieder frei sein. Auf alle Fälle ist die Renovierung bis zum Anfang des neuen Schuljahrs erledigt.