Die BRK-Sanitätsbereitschaft Wartmannsroth hat derzeit 30 Mitglieder. Sie sind seit vielen Jahren mit zahlreichen Aktivitäten in den Bereichen westlich der Autobahn tätig, sowohl im Markt Oberthulba wie auch in der Gemeinde Wartmannsroth. Jetzt haben sie sich im Gasthaus Wald in Hetzlos getroffen um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen, aber auch um all den Helfern und denen, die die Bereitschaft immer wieder unterstützen, zu danken. Dazu zählen besonders auch die Ehepartner der Sanitäter, ohne deren Mithilfe einiges nicht mehr gehen würde.
Dank ging aber auch an die beiden Kommunen Oberthulba und Wartmannsroth sowie an die Feuerwehren in Frankenbrunn und Hetzlos. Letztere gestatten der Bereitschaft seit Jahren das Unterstellen ihrer Geräte oder auch des Einsatzfahrzeuges in ihren Räumen, oder auch die Nutzung der alten Schule in Frankenbrunn, "in der wir unsere Ausbildungsstunden abhalten können", betonte Bereitschaftsleiter Reinhold Schäfer.
Als einen immer wichtigen Punkt bezeichnete er auch die Ausbildung. Hier bemühen sich ebenfalls seit Jahren Dr. Ewald Schlereth und Kreisbereitschaftsleiter Holger Fröhlich. Wie Schäfer weiter ausführte, hätte er gerne noch mehr Jugendliche in seiner Bereitschaft. "Wir wollen uns in diesem Jahr verstärkt bemühen junge Menschen für den Dienst im Roten Kreuz zu überzeugen. Dazu hätten wir auch gerne eine neue Jugendgruppe aufgebaut. Aber auch andere interessierte Personen sind bei uns willkommen".
Der stellvertretende Bereitschaftsleiter Hubert Wald erinnerte in seiner Rückschau an die Ereignisse des vergangenen Jahres. So nahmen Sanitäter neben den elf Bereitschaftsabenden in Hetzlos und Frankenbrunn, auch an Feuerwehrübungen teil. Die Blutspendetermine sowohl in Thulba und in Wartmannsroth wurden unterstützt. Außerdem wurden zwei Altstoffsammlungen und zwei Haussammlungen von den Mitgliedern übernommen.

Sanitätsdienst übernommen

Der Sanitätsdienst wurde ferner übernommen bei den Musikveranstaltungen Rock am Schafberg in Wartmannsroth und Chuck a Luck in Obererthal, sowie auch beim großen Musik- und KSK-Fest in Frankenbrunn. Insgesamt sind im abgelaufenen Jahr dafür und für weitere ehrenamtliche Arbeit, wie auch der Aus- und Fortbildung, etwa 2300 freiwillige Stunden geleistet worden.
"Wir können froh sein, dass wir in einer Ecke wohnen, wo es noch ruhig ist. Es ist aber auch schön und beruhigend, dass wir wissen es gibt Helfer wie auch das Rote Kreuz, die bei Notfällen immer wieder bereit stehen. Euer Engagement ist super und hat großen Respekt verdient", so der Wartmannsrother Bürgermeister Jürgen Karle.

Mitglieder geehrt

Kreisbereitschaftsleiter und Marktgemeinderat Holger Fröhlich überbrachte die Grüße des verhinderten Oberthulbaer Bürgermeisters Gotthard Schlereth. "Die Bereitschaft deckt einen großen Bereich des Markts Oberthulba ab. Mittlerweile wird bei den größeren Veranstaltungen der Sanitätsdienst vorgeschrieben, ohne euch könnte so einiges nicht mehr stattfinden", so Holger Fröhlich. Als Kreisbereitschaftsleiter lobte er, dass auch junge Leute mitmachen. Den Weg, hier noch mehr für die Jugendarbeit zu tun, nannte er richtig. Er wies darauf hin, dass durch den G7-Gipfel in Deutschland auch eventuell Mehrarbeit vor Ort auf die Bereitschaften zukommt, da der Kreis Bad Kissingen für die Absicherung des Gipfels Personen abstellen muss. Die gemeinsame Feier nutzt die Sanitätsbereitschaft auch um langjährige aktive Mitglieder auszuzeichnen. Die drei Geehrten: Marko Fella (Frankenbrunn) und Brigitte Kiesel (Hetzlos), beide 15 Jahre, und Heidi Vogler (Schwärzelbach), 35 Jahre, haben schon in jungen Jahren den Dienst aufgenommen, lobte Reinhold Schäfer in seiner Laudatio. Sie waren immer wieder bei verschiedensten Aktionen und Einsätzen aktiv. Heidi Vogler macht noch heute, soweit es geht, gerne Dienst in der Bereitschaft. "Mit ganz jungen Jahren habe ich bereits begonnen, damals war ich schon beim Suchdienst aktiv. Gerne bin ich auch heute noch bereit mitzumachen. Es macht einfach Spaß, wenn man weiß, dass man helfen kann."