Die Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Rhön-Saale zog in der Jahreshauptversammlung eine zufriedenstellende Bilanz. So konnte der FBG-Geschäftsführer Fabian Menzel erfreulich schwarze Zahlen melden. Insgesamt 9178 Hektar Fläche umfasse der FBG-Bereich. Den größten Anteil mit 1617 Hektar besitzt der Markt Oberthulba, gefolgt vom Markt Elfers hausen mit 1342 Hektar sowie den beiden Gemeinden Wartmannsroth und Fuchsstadt mit jeweils 928 Hektar. Zehn Gemeinden aus dem Altlandkreis Hammelburg, sieben Waldkörperschaften und 307 Privatwaldbesitzer mit kleinen Flächen gehören der FBG Rhön-Saale an.
Menzel berichtete von einem "erfreulichen Absatz zu Höchstpreisen": Der Verkauf von rund 26 000 Festmetern Holz habe 1,6 Millionen Euro Umsatz eingebracht. Denn seit drei Jahren halte der Aufwärtstrend der Holzpreise an. Das Bauholz Kiefer sei konstant nachgefragt worden. Auch der Buchenpreis befinde sich im Aufwind. Nach wie vor liege die Eiche mit stabilem Preisniveau ganz vorn, so Menzel.
Bei den anstehenden Neuwahlen wurde Gotthard Schlereth aus Oberthulba als erster Vorsitzender bestätigt. Peter Hart aus Fuchsstadt ist zweiter Vorsitzender, Jürgen Karle aus Wartmannsroth dritter Vorsitzender.

Neue Beisitzer

Auch unter den Beisitzern tauchen neue Namen auf: Karlheinz Kickuth (Elfershausen), August Weingart (Sulzthal), Alfred Gündling (Ramsthal), Harald Hofmann (Nüdlingen), Franz Kuhn (Oerlenbach) und Waldemar Bug (Burkardroth). Weiterhin gehören Ludwig Hilpert als Vertreter der altrechtlichen Waldkörperschaften und Georg Rottenberger als Vertreter der Kleinwaldbesitzer dem Beisitz an. Letzterer wird durch Ersatzmann Engelbert Denk vertreten. Kassenprüfer sind Matthias Heilmann und Johannes Schmück.
Die Jahresrechnung 2013 wurde mit einhelligem Beschluss abgesegnet. Größte Rechnungsposten bei den Ausgaben waren mit rund 178 000 Euro die Personalkosten und bei den Einnahmen die Waldpflegeverträge mit rund 123 000 Euro. "Wir freuen uns sehr, die beiden Kommunen Fuchsstadt und Elfershausen über einen Waldpflegevertrag betreuen zu dürfen", so Menzel. Für diesen Zweck wird die FBG einen neuen Revierleiter einstellen. Mittlerweile beförstert die FBG Rhön - Saale eine Fläche von etwa 6700 Hektar über Waldpflegeverträge. "Hier sind wir an der Spitze in ganz Bayern", so Menzel.
Neue Förderrichtlinien für den Waldumbau, den Vertrags-Naturschutz und den Waldwegebau kündigte Forstdirektor Wilhelm Schmalen (AELF) an. "Nicht nur der kommunale Körperschaftswald, sondern auch der Privatwald muss ein Standbein bei der Holzwirtschaft sein", machte Schmalen den Besitzern kleiner Waldflächen Mut. Schmalen zeigte sich sehr erfreut über die Vergrößerung der Forstbetriebsgemeinschaft. Die Übernahme der Beförsterung im Kommunalwald sei nicht nur politischer Wille, sondern auch eine hervorragende Lösung, so Schmalen.