Am Mittwoch, 25. Februar, feiert der ehemalige Firmeninhaber und Kommunalpolitiker Albrecht Stöth aus Fuchsstadt seinen 80. Geburtstag. Als eines von neun Kindern der Eheleute Adolf und Maria Stöth wurde der Jubilar im Jahr 1935 in Fuchsstadt geboren, wo er auch aufwuchs und die Volksschule besuchte. Anschließend erlernte er den Beruf des Malers und Verputzers. Im März 1958 machte er sich selbstständig und gründete einen eigenen Maler- und Stuckateurbetrieb. Ein Jahr später legte Stöth erfolgreich die Prüfung als Stuckateurmeister ab. Unermüdlich baute er die Firma in den folgenden Jahren zu einem mittelständischen und gefragten Unternehmen mit zeitweise bis zu 40 Mitarbeitern aus. Dabei lagen ihm die fachgerechte Ausbildung des Berufsnachwuchses und ein gutes Betriebsklima besonders am Herzen. Seit der Unternehmensgründung wurden rund 70 Jugendliche erfolgreich zum Maler und Lackierer ausgebildet, darunter zwei Kammersieger.

Bürgermedaille

Im Jahre 1990 legte er die Geschäftsführung in die Hände seines Sohnes Mathias. Das Geburtstagskind ist froh, dass mit dem Enkel Tobias die Unternehmensfortführung in der dritten Generation gesichert ist. Die beruflichen Verdienste des Jubilars würdigte die Handwerkskammer für Unterfranken mit dem Goldenen Meisterbrief.
Neben seiner erfolgreichen Unternehmertätigkeit übernahm er außerdem Verantwortung in zahlreichen Gremien und Vereinen. So gehörte Stöth von 1966 bis 1999 dem örtlichen Gemeinderat an. Das Amt des dritten Bürgermeisters übte er von 1978 bis 1984 aus. Als Kommunalpolitiker war es ihm stets eine Herzensangelegenheit, sich nachhaltig für das Wohl der Bürgerinnen und Bürger und für die Weiterentwicklung seines Heimatortes einzusetzen. Die Gemeinde Fuchsstadt ehrte ihn im Jahre 1991 mit einer Dankurkunde für 25-jährige ehrenamtliche Tätigkeit im Gemeinderat und verlieh ihm vier Jahre später die Bürgermedaille. Seine politische Heimat ist seit über fünf Jahrzehnten die CSU. Stöth war über 30 Jahre lang als Ortsvorsitzender und sechs Jahre im Kreistag für die CSU tätig. Für seine parteipolitischen Verdienste ernannte ihn der CSU-Ortsverband 2005 zum Ehrenvorsitzenden. Ferner war er sowohl als ehrenamtlicher Richter am Jugendgericht in Bad Kissingen als auch am Verwaltungsgericht in Würzburg tätig.

In vielen Vereinen aktiv

In sieben Ortsvereinen ist er seit vielen Jahrzehnten Mitglied. Den Gesangverein Frohsinn, in dem er noch aktiv mitsingt, führte er neun Jahre bis 2010 als Vorstand. Für seinen Einsatz ernannten ihn die Sänger zum Ehrenvorstand. Von Kindesbeinen an spielte Stöth begeistert Fußball und später Faustball. Wann immer es ihm möglich ist, verfolgt er die Heimspiele des FC Fuchsstadt am Kohlenberg. Rege am aktuellen Tagesgeschehen interessiert informiert sich der Jubilar aus der Saale-Zeitung, die er seit über 40 Jahren abonniert hat und durch das Fernsehen. Seit 1957 ist Albrecht mit seiner Frau Maria verheiratet. Das Ehepaar hat vier erwachsene Söhne und sechs Enkel. Seinen Ehrentag wird er mit seiner Familie feiern.