Die Hallen sind Provisorien, die eines Tages an anderer Stelle zum gleichen Zweck wiederverwertet werden können. Beide bekommen ein Dach von je 4,5 mal 1,75 Meter Größe, haben seitliche Wände zum Schutz gegen Wind und Schnee und kosten zusammen 27.000 Euro.

Bevor die Entscheidung dafür mit acht gegen zwei Stimmen gefasst wurde, hatte Thomas Hornung, der Referatsleiter Tiefbau, dem Ausschuss weitere denkbare Varianten mit ihren Vorzügen und Nachteilen vorgestellt, darunter Stahlkonstruktionen mit Glas- bzw. Trapez blecheindeckung, eine Stahlkonstruktion wie die, die zuvor am Berliner Platz stand, und eine Holzkonstruktion im Carport-Stil. Die wäre mit 19.000 Euro die preiswerteste und größte Lösung gewesen, wurde aber nicht weiter diskutiert.

Die Verwaltung hatte die Vorschläge für den Ausschuss eigens ausarbeiten müssen, weil sie in vorausgegangener Sitzung nur eine Variante zur Abstimmung vorgelegt hatte und einige Räte auf Wahlmöglichkeiten bestanden. Die Kosten werden aus Mitteln gedeckt, die für den Radweg Albertshausen eingeplant sind, aber derzeit nicht gebraucht werden. Ferner billigte der Ausschuss außerplanmäßige Mehrkosten von rund 17.000 Euro für den Generationenplatz in Nordost.