Auf den Hund gekommen ist das Ferienprogramm der Stadt Bad Kissingen: Organisiert vom Generationennetz stand diesmal auch ein Besuch der Johanniter Rettungshundestaffel aus Schweinfurt auf dem Programm. Mit Kira, Socke, Petty und Vae kamen gleich vier Rettungshunde zusammen mit ihren Betreuern ins Bad Kissinger Jugend- und Kulturzentrum (Jukuz). Neben zwei belgischen Schäferhunden, einem Border Collie, war auch ein Baumwollhund, oder um in der Fachsprache zu bleiben, ein "Coton de Tuléar" mit dabei.

Andreas Ebeling, der Leiter der Johanniter Rettungshundestaffel erklärte das den Kindern und Jugendlichen damit, "dass Rettungshunde nun nicht unbedingt die Riesen unter den Hunden sein müssten". Vielmehr kommt es auf die charakterliche Eignung an - die Tiere müssen einen ausgeprägten Spieltrieb haben und neugierig sein. Außerdem braucht ein Retungshund eine feine Nase, um vermisste Personen im Gelände aufspüren zu können. Seinen guten Geruchssinn hat zum Beispiel Border Collie Petty immer noch, so dass der Hundeopa immer noch bei Rettungseinsätzen aktiv ist. Der schwarz-weisse Border Collie ist inzwischen 15 Jahre alt und damit eigentlich schon im Rentenalter, denn umgerechnet auf's Menschenalter hat Petty seinen 100. Geburtstag längst überschritten.

Für die mehr als 20 Kinder war dieser Vormittag mit der Rettungshundestaffel bei weitem mehr als ein ins Haus gebrachter Streichelzoo. Einige von ihnen durften sich doch, nachdem sie eine Geruchsprobe abgegeben hatten, verstecken und wurden von den eingesetzten Tieren dann wieder aufgestöbert und "verbellt", also angezeigt, wo sie sich verborgen hatten.