Der Vorsitzende des Ortsclubs, Jürgen Müller, baute mit seinem Helferteam wieder einen anspruchsvollen Parcours auf, wobei alle Aufgaben aus den Herausforderungen des täglichen Straßenverkehrs genommen waren.

Bei herrlichem Wetter fanden am Samstagmorgen 29 Jungen und Mädchen, oft mit ihren Eltern, auf dem Turnierplatz ein. Nach der Anmeldung ging es dann gleich zur Fahrradkontrolle, die in diesem Jahr Michael Strecker übernahm. Da fehlte mal ein Speichenreflektor, oder die Klingel gab nur schwache Töne von sich. Gravierende Schäden gab es nicht. Leider ist die Fahrradgröße oft nicht auf das Kind abgestimmt.

Wie richtige Rennfahrer gingen die Gruppen den Parcours erst einmal zu Fuß ab. Gaby Nürnberger erklärte dabei den jungen Radlern genau, auf was sie achten sollten. Dann kam die Wertungsfahrt. Gleich am Start wartete die erste Herausforderung - nach links umschauen, ob ein Fahrzeug kommt. Das ist für die eigene Sicherheit wichtig und wird oft vergessen.

Am Spurbrett gab es erste taktische Tipps. Die Kreisel mussten auch in diesem Jahr rechts und dann links herum gefahren werden - und das nur mit einer Hand am Lenker. Später sollte sich zeigen, wie unsicher die Radler heute beim einhändigen Fahren doch sind.

Beim Spurwechsel mussten die Kinder Handzeichen geben, sich umsehen und sich dabei eine Zahl einprägen, die sie zum Beweis am Ziel nennen mussten.

Die S-Kurve, die es seit zwei Jahren statt des schwierigen Achters gibt, wurde in vielen Fällen fehlerfrei gemeistert. Im Slalom, der sieben Tore auf 18 Meter aufwies, wurde die Zeit genommen, allerdings wurden hier auch viele Fehler gemacht.

Christa Nürnberger dokumentierte jeden Fehler und schrieb die Zeiten auf. Alle Buben und Mädchen zeigten, dass sie im Allgemeinen ihr Rad im Griff hatten, nur das einhändig Fahren und der Slalom bereitete Probleme. Es gab sogar in diesem Jahr sechs 0-Fehler Läufe, allerdings war bei etwa der Hälfte der Teilnehmer das Ergebnis zweistellig.

Die Siegerehrung übernahmen der Vorsitzende des ADAC Ortsclubs Bad Kissingen, Jürgen Müller, und Christa Nürnberger. Alle Kinder erhielten Urkunden und einen kleinen Sachpreis, die drei Erstplatzierten Medaillen, und die Gruppensieger konnten sich über einen Pokal freuen. Viele Eltern waren am Platz geblieben und sparten - wie alle "Mitstreiter - nicht mit Applaus für die Radler.

Die Ergebnisse:
Gruppe 1 Mädchen: 1. Linda Dong (8 Fehler; Zeit: 23.75); 2. Mathilda Machholz (18 Fehler; Zeit: 25.21); 3.Shahed Hawari (25 Fehler; Zeit: 26.45);

Gruppe 1 Buben: 1. Max Nagel (0 Fehler; Zeit: 16.04); 2. Josua Albert ( 6 Fehler; Zeit: 22,66); 3. Wolfgang Alberth (7 Fehler; Zeit: 13,69);

Gruppe 2 Mädchen: 1. Leonie Grom (3 Fehler; Zeit: 20,87); 2. Letizia Albert (4 Fehler; Zeit: 20.86); 3. Charlotte Seifert (5 Fehler; Zeit: 19.81);

Gruppe 2 Buben: 1. Niklas Krambo (0 Fehler; Zeit: 16.51); 2. Leo Fischlein (0 Fehler; Zeit: 17,00); 3. Luca Eichelberger (3 Fehler; Zeit: 28.96);

Gruppe 3 Mädchen: 1. Jasmin Rollmann (0 Fehler; Zeit: 18.02); 2. Anna-Maria Albert (0 Fehler; Zeit: 20.29); 3. Tina Sell (1 Fehler; Zeit: 22.07);

Gruppe 3 Buben: 1. Müller Maximilian (0 Fehler; Zeit: 17.71); 2. Rausch Nils (15 Fehler; Zeit: 25.31);