27 Jubelkonfirmanden feierten in der Erlöserkirche ihre Goldene, Diamantene, Eiserne und Gnadenkonfirmation.

Auf ihr 50-jähriges Konfirmationsjubiläum konnten sechs Jubilare zurückblicken, ebenso viele feierten ihre Diamantene Konfirmation. Zwölf Frauen und Männer waren vor 65 Jahren konfirmiert worden und zwei hatten das Fest ihrer Konfirmation 1948 gefeiert. Den Festgottesdienst an diesem Wochenende hielten Pfarrerin Christel und Pfarrer Friedrich Mebert, die musikalisch von Rudolf Schreiter begleitet wurden.

Stärkster Jahrgang 1953

1953, als mit 104 Konfirmanden einer der stärksten Jahrgänge erschien, waren Prof. Dr. Dr. Winkler und Pfarrer Muth die ausführenden Pfarrer. Winkler konfirmierte auch noch 1958 die damaligen 74 Konfirmanden und 1968 waren die Pfarrer Niedersträsser und Botzky die Ausführenden bei den 95 Konfirmanden.

Bilder von früher

Nach dem Gottesdienst ging es zum gemeinsamen Mittagessen und wie bei einem Klassentreffen wurden alte Erinnerungen ausgetauscht, Bilder von früher betrachtet und so manches "weißt du noch?" war zu hören.

Die evangelische Konfirmation geht auf den in Straßburg wirkenden Reformator Martin Bucer zurück. Erstmals wurde sie 1539 in der hessischen Ziegenhainer Kirchenzuchordnung festgelegt. In einem Alter, in dem junge Leute ins Leben entlassen werden, sollten sie an ihre Taufe erinnert werden. Sie sollten über die "fürnemsten Stücke der christlichen Lehre" geprüft werden und sich dazu bekennen. Dazu kamen Handauflegung, Fürbitte und Zulassung zum Abendmahl.

Erinnerungsfeiern an die eigene Konfirmation entwickelten sich erst viel später.

In der Bad Kissinger Erlöserkirche wird die Jubelkonfirmation in jedem Jahr am dritten Sonntag im September gefeiert.