Wenn Bauarbeiter ihre Gerätschaften immer wieder zusammenpacken und ein paar Meter weiter rücken und in Stellung bringen, nennt man das auch: Wanderbaustelle. So eine zieht gerade in Oerlenbach durch die Eltingshäuser Straße. Die soll saniert werden. So lange wie das Wetter es zulässt, werden die Arbeiter damit beschäftigt sein, die Straße aufzureißen und die Rohre im Untergrund zu erneuern. An die Umleitung können sich die Bewohner schon einmal gewöhnen.

"Wenn sie im Frühjahr wieder anfangen können, wird es das Jahr über dauern", prophezeit Bürgermeister Franz Kuhn (CSU). Ihm war wichtig, dass es heuer zumindest noch losgeht, meint er. Eigentlich waren die ersten Arbeiten in der Eltingshäuser Straße schon im Frühjahr vorgesehen. Aufgeschoben wurde der Start auch wegen der ungeklärten Situation um die Ausbaubeiträge. Schon damals rechnete die Gemeinde mit einer zusätzlichen Verzögerung, weil sich womöglich die Aufträge bei den Baufirmen aufstauen würden. Ziel war es dennoch, noch in diesem Jahr den ersten Bauabschnitt bei der Sanierung der Eltingshäuser Straße anzugehen.

Alter Kanal raus, neuer Kanal rein - Abschnitt für Abschnitt laufen die Vorarbeiten des Sanierungsprojekts. "Wenn wir Glück haben, ist es vor Weihnachten geschafft", sagt der Bürgermeister. Straße, Gehwege, Beleuchtung: Die Gemeinde rechnet mit einer Million Euro Kosten insgesamt. Apotheke und Zahnarzt in der Eltingshäuser Straße sollen die meiste Zeit anfahrbar bleiben.