"Hier wurde an die Tradition angeknüpft, auch im Sinne des Umbaus, den die Statik ermöglichte", formulierte Stadtpfarrer Christian Müssig anlässlich der Einweihung am "Tag der offenen Tür". "Zwar hätte die Kirchenorgel auch ein paar neue Herzklappen gebraucht aber das Geld ist halt weg", meinte der Geistliche humorvoll. Dennoch begrüßte er die neu geschaffene "Heimat für Kreise und Gruppen."
Die Umbaumaßnahmen seien gut gelungen und unfallfrei verlaufen, sagte Müssig und erbat Gottes Segen für Gebäude und Nutzer. Pfarrgemeinderatsvorsitzende Anneliese Kleer schwärmte vor allem vom "Schmuckstück Küche". "Den Helferinnen wird es Freude sein, bei Festen hier zu arbeiten", war sie sicher mit der Bitte, das "Häuschen so oft zu nutzen wie möglich".

Gemeinschaftsraum

Ortssprecher Karl-Heinz Glück gab Aufschluss über die Baumaßnahmen. Demnach entstand aus zwei kleineren Räumen ein Gemeinschaftsraum, der rund 30 Personen Platz bietet. "Ideal für Vorträge, Familienfeiern und ähnliches." Den Durchbruch machte der Städtische Bauhof den Durchbruch, die Restarbeiten führten Ehrenamtliche aus dem Ort aus.
Das neue Mobiliar finanzierten die Initiatoren aus privaten Spenden und einem Zuschuss des Lederhosen-Stammtisch. Die von Tanja Otter gespendete Küche bauten Engelbert Hügel und ein Helferteam ein.
Das Leonhardi-Haus war früher Gemeindehaus in dem im Erdgeschoss der Gemeindeschreiber, im Obergeschoss eine Sozialwohnung untergebracht war. Das Erbauungsjahr des Gebäudes ist nicht mehr bekannt.