Stadtbaumeister Detlef Mohr erläuterte: "In der vorherrschenden Gemengelage ist diese Nutzung zulässig, auf Nachfrage beim Landratsamt wird die Änderung jedoch genehmigungspflichtig." Es ergebe sich auch kein zusätzlicher Stellplatzbedarf. Die vier zu dem früheren Geschäft gehörenden Plätze reichten für die kalkulierte Fläche von 120 Quadratmetern für das neue Physiozentrum aus.

"Aus städtebaulicher Sicht ist eine Dienstleistungsnutzung zwar nicht optimal, sollte jedoch einem Leerstand unbedingt vorgezogen werden", argumentierte Mohr.

Zweiter Bürgermeister Reimar Glückler (CBB) war nicht ganz einverstanden mit dem Beschlusstext, wonach bei der Gestaltung des Schaufensters eine Komplettverklebung vermieden werden soll. Statt Vermeidung sollte ein eindeutiges Verbot formuliert werden, so Glückler. Diesem Änderungswunsch schlossen sich die Ratsmitglieder mit ihrem Votum an.