Angelika Haak eröffnete den Abend am Klavier mit dem Musikstück "Ein leichter Wind", bevor Rainer Haak aus seinem Buch "Brachzeit" sowie die Winterpause aus seinem Buch "Die Rosen in Annas Garten" las. "Weihnachten ist eine stille Zeit, in der die Natur und der Mensch zur Ruhe kommen und nach innen leben", sagte Rainer Haak. Es sei aber auch eine Zeit für Besuche bei Freunden. Er lud ein zum gemeinsamen Singen. Mehr als 40 Teilnehmer ließen ihre Stimmen erklingen zu Liedern wie "Es ist für uns eine Zeit angekommen" und "Mary´s boychild".

Weihnachten ist für viele eine Zeit des Lichts. Gerade in den nordischen Ländern, wenn es früh dunkel wird, spielt die Kerze eine besondere Rolle. Rainer Haak las aus der Geschichte "Die Kerze von nebenan". Viele Menschen verspüren gerade zur Weihnachtszeit eine große Sehnsucht nach Licht und gleichzeitig ähnlich den Hirten scheuen sie sich vor dem Leuchten. Er nahm Bezug auf die Eröffnungsrede von Nelson Mandela. "Jeder Mensch ist bestimmt zu leuchten", sagte Rainer Haak, und Angelika Haak stimmte "Like the starlight" an und ermutigte mit dem Lied "Geh deinen Weg" die Teilnehmer zum gemeinsamen Singen. Als Rainer Haak von seinen Kindheitserinnerungen zu Weihnachten sprach, erkannten sich einige Teilnehmer in seinen Geschichten wieder. "Nicht jeder hat positive Erinnerungen an Weihnachten", sagte Rainer Haak und zeigte auf, dass auch Weihnachten mit Alleinsein, Trauer und Leid verbunden sein kann. In seinem Buch "Ein Engel namens Wilma" ging er auf das Thema Einsamkeit mit einer Erzählung ein, die positiv und lustig endete. Mit den Liedern "Holy Night", "Ein Stern in dunkler Nacht" und "Engel bringen frohe Kunde"", vereinte Angelika Haak das Publikum im gemeinsamen Singen. Im Anschluss konnten sich die Besucher bei einem Glas Glühwein sowie Plätzchen und Lebkuchen kennenlernen. Die Besucher waren sich einig, dass es eine gelungene Konzertlesung war.