Der Osterhase hat in dieser Jahreszeit sehr viel zu tun. Allerorten gilt es, Eier zu verstecken. Ein fester Termin in seinem Kalender und das schon seit Jahrzehnten ist die Osteraktion im Wildpark Klaushof. "Wir erwarten in diesem Jahr zwischen 4 und 5000 Personen", so Wildparkleiter Axel Maunz. Die ersten Besucher kamen schon um kurz nach acht Uhr, und das, obwohl der Klaushof an diesem Tag erst um 9 Uhr seine Pforten öffnet. Der Parkplatz war restlos überfüllt, so dass viele Pkw auf der Straße parken mussten.

"Die Osteraktion hat bei uns eine lange Tradition: sie findet schon seit vielen Jahrzehnten statt. Heute kommen bereits die Eltern mit ihren Kindern, die sich damals mit ihren Eltern auf die Suche nach den Ostereiern machten", erläutert Maunz. Für den Osterhasen bedeutete die Aktion im Wildpark, dass er eine Extraschicht einlegen musste. Insgesamt galt es, 2700 Eier in dem Gelände zu verstecken, dazu wurden noch einmal 650 Nester gebastelt. Diese wurden dann im Ausgangsbereich an die Kinder überreicht, die im Park leider kein Ei finden konnten.

Natürlich musste der pelzige Mümmelmann diese Aktion nicht allein stemmen. Hilfe bekam er von Schülerinnen und Schülern aus Bad Kissingen, die ihn ab 7.30 Uhr beim Verstecken der Eier unterstützten. Die Nester indes waren von Mitgliedern des Fördervereins "Freunde des Wildparks Klaushof e.V." bestückt worden. "Heute ist außerdem Saisonstart im Klaushof, dazu erstrahlt er in neuem Glanz", freut sich der Wildparkleiter. Im Vorfeld waren die Schäden des Winters beseitigt und alles wurde wieder schön hergerichtet. Und so konnten bei der Ostereisuche auch die Tiere bestaunt werden, die es im Klaushof zu sehen gibt.

Im Eingangsbereich präsentierte sich natürlich auch die "Verwandtschaft" des Osterhasen. Rhön- und Thüringer Kaninchen, sowie die Hasenrassen Deutscher Riese und die seltenen "Meißner Widder" ließen sich hier gerne bestaunen. Dabei hielten sie aber dicht und verrieten nicht, wo sich der Osterhase versteckt hat. Für klein und groß war die Ostereiersuche auf jeden Fall ein großer Spaß, alle kamen auf ihre Kosten und die, die im Wildpark kein Osterei gefunden haben, durften sich eines der Osternester mit nach Hause nehmen. "Die Aktion war wieder einmal ein voller Erfolg", konstatierte Wildparkleiter Maunz.