Die letzten zehn Jahre, so der Vorsitzende, betrieb die Reservistenkameradschaft das Vereinsheim Krone. Nun, da die "Krone" als Bürgerhaus in das Dorfentwicklungskonzept des Freistaates Bayern einbezogen werden soll und dafür für den Betreiber eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts gebildet werden muss, erklärte auch die SRK als zweiter Verein nach dem Obst- und Gartenbauverein ihren Ausstieg aus der beabsichtigten GbR. So bleiben inzwischen nur noch Heimatverein, Fidelia und TSV als zukünftige Betreiber nach der geplanten Erweiterung übrig.

Vorerst kein Einfluss auf Stammtisch

Vorerst jedoch habe dies keinen Einfluss auf den freitäglichen "Krone Stammtisch", der im wesentlichen ein Verdienst von Maria Werner und Hermann Kiesel ist. "Die SRK ist laut Vorstandsbeschluss raus aus dem Projekt, und sollten wir später die 'Krone' nutzen wollen, gelten für uns die gleichen Konditionen wie für alle anderen Vereine" (die nicht in der GbR sind).

Ansonsten ging es eher ruhig zu in dieser Jahreshauptversammlung der Reservisten in Reiterswiesen - ganz im Gegensatz zur Landesversammlung des Bayerischen Soldatenbundes. Nach einem turbulenten Jahr herrsche dort im übergeordneten Landesverband mächtiger Trouble, der sogar soweit führte, dass kaum die Möglichkeit bestand, an größeren Wettbewerben teilzunehmen, erläuterte Schießwart Johannes Piekarsky. Eine Aussage, die auch Armin Deubert teilte, konnten doch sonst in der Vergangenheit immer wieder Reiterswiesener Reservisten auf dem Siegertreppchen als bayerischer oder sogar deutscher Meister stehen.

100 Meter Schießstand zu nutzen

William Wikstrom, seines Zeichens Reservistenbetreuer im Verein, sprach von einem Glücksfall, dass nun in Bad Kissingen die Möglichkeit besteht, einen 100 Meter Schießstand zu nutzen. Bislang hätte man dafür immer fast einhundert Kilometer fahren müssen.

Grußworte kamen von den beiden Reiterswiesener Stadträten Gudrun Heil-Franke und Günter Götz, sowie vom Kreisvorsitzenden Klaus Lutz (Untererthal), der ebenfalls nochmals in seinem Grußwort auf den "wilden Umbruch" beim BSB einging.

Ehrungen

Zur Ehrung für zehn Jahre wurden nach vorne gerufen: Nicole Sauer, Bernhard Kiesel und Klaus Renninger, die Treue-Nadel für 30-jährige Mitgliedschaft erhielten Volker Mock und Otto Spanbauer, Engelbert Vogel, der für 40 Jahre geehrt werden sollte, ließ sich entschuldigen. Das BSB-Ehrenkreuz in Bronze erhielt William Wikstrom. Maria Werner und Hans Peter Pusch wurden in Anerkennung ihrer Verdienste zu Ehrenmitgliedern ernannt. Bevor Armin Deubert die Versammlung schloss, erinnerte er daran, dass sich die Mitglieder Gedanken machen sollen, stünden doch im kommenden Jahr Neuwahlen des Vorstandes an.