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Relativ spektakulär gestaltete sich das Fällen der großen Douglasie nahe des Pavillons. Zunächste musste ein Mitarbeiter mit dem Hubsteiger nach oben, um die Äste zu entfernen, bevor der Stamm gefällt werden konnte. Laut Servicebetrieb war der Baum nicht mehr gesund, das habe sich bereits an der lichten Krone gezeigt. "Der Baum wurde über ein Jahr beobachtet, es hatte sich keine Besserung eingestellt", so Selzer. Bevor die Douglasie zur Gefahr hätte werden können, sei sie gefällt worden.


Frage der Verkehrssicherheit

Ebenfalls der Verkehrsicherheit weichen musste nach Angaben der Stadt eine Schwarzkiefer am Kapellenpfad. Diese sei dreistämmig gewachsen, die drei Stämme hätten so weit auseinander gedrückt, dass sie überhingen und abzubrechen drohten.

Eine Fichte längs des Kapellenpfades schließlich sei während des Baues des gegenüberliegenden Hauses durch einen Kran beschädigt worden. Auch sie musste fallen.

Ebenfalls beseitigt wurden einige Hecken im Bereich Kapellenstraße. Damit ist die Grünanlage besser einsehbar, lässt die Stadt wissen. Der Rasen werde nun bis zum Gehweg nach vorne gezogen.

Im Bereich zur Kapellenstraße werden laut Stadt drei neue Bäume gepflanzt, ein weiterer Baum soll die Douglasie ersetzen. Wie die Stadt abschließend mitteilt, schreibe das Bundesnaturschutzgesetzt einenSchutzzeitraum vom 1. März bis 30. September vor. In diesem Zeitraum gelten Fäll- und Schnittverbote. Deshalb konnten die Arbeiten erst nach Ablauf dieser Schutzfrist erledigt werden.