Es läuft bei der Turn- und Sportvereinigung (TSVgg) Hausen. Davon konnten sich die 76 anwesenden der derzeit 620 Mitglieder bei der Generalversammlung im Hausener Sportheim überzeugen. Bei den Neuwahlen wurde der Vorstand im Amt bestätigt. Bei den Ehrungen wurden Mitglieder ausgezeichnet, die dem Verein seit bis zu 70 Jahren die Treue halten.

"Wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück", so die Bilanz des Vorsitzenden Wolfgang Lutz. Die Einnahmen habe man in den vergangenen Jahren kontinuierlich steigern können. So konnte es sich der Verein leisten, den Parkplatz teilweise zu pflastern und einen Transportbus zu beschaffen, mit dem man unter anderem bei künftigen Hochwassern einen Shuttle-Transfer vom Dorf zum Sportheim einrichten will. Als nächstes werde man eine moderne LED-Flutlichtanlage beschaffen und im Sportheim eine Gasheizung einbauen. "Dadurch, dass wir entsprechende Fördergelder abrufen, werden solche Investitionen möglich", so Lutz.

Nach den Darstellungen der Kassierer Gerhard Wehner und Alfred Kleinhenz steht der Verein wirtschaftlich sehr solide da. Trotz Investitionen sei es gelungen, auch die Verschuldung zu reduzieren. Ein Lob erhielten die Verantwortlichen von den Kassenprüfern Hans-Georg Kessler und Alfred Liebl. Kessler sprach von "sorgfältiger, gewissenhafter und transparenter Arbeit".

Solide Arbeit könnte auch die Überschrift über die sportlichen Aktivitäten der TSVgg sein. Gabi Müller gab Einblicke in das Konzept des Kinderturnens und der Step-Aerobic. "Wir wollen positive Erlebnisse vermitteln und zeigen, dass Anstrengung auch Spaß machen kann", so Müller.

Ähnliches berichtete Sabine Primack von der Damengymnastikgruppe, wo sich 45 Frauen im Alter von 50 bis 80 Jahren fit halten. Neuerdings gebe es auch eine Männersportgruppe, die noch Mitglieder aufnehmen könne.

Fußballabteilungsleiter Sebastian Fichtl freute sich, dass die Zahl der zur Verfügung stehenden Spieler für die 1. Fußballmannschaft in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist. "Nach einer Vorrunde mit mehr Höhen als Tiefen können wir hoffnungsvoll auf den Rest des Jahres blicken", stellte er fest. Die Alten Herren kickten regelmäßig und absolvierten einige Freundschaftsspiele, und im Jugendbereich könne man erstmals seit sieben Jahren durch Kooperationen wieder die gesamte Bandbreite in Hausen anbieten.

Die Volleyballerinnen treten derzeit mit zwei Damenmannschaften und vier Jugendmannschaften an. Die erste Mannschaft hat nach schwierigem Start den Klassenerhalt erreicht. Besonders im Jugendbereich sei man gut aufgestellt, betonte Anja Seller. Außerdem verfügt die TSVgg über eine Mannschaft in der Hobbyliga, über die Tobias Ernstberger Auskunft gab.

Ergebnis der Neuwahlen

In Rekordzeit gingen die Neuwahlen unter der Leitung von Bernd Czelustek und Hans-Georg Kessler über die Bühne. Vorsitzender: Wolfgang Lutz, Stellvertreter: Alwin Minnich; Kassier: Gerhard Wehner, Alfred Kleinhenz und Dominik Renninger; Schriftführer: Stefan Beck und Dominik Renninger; Beisitzer: Jürgen Fichtl, Timo Fehr, Timo Ankenbrand, Kevin Heinze; Kassenprüfer: Hans-Georg Kessler und Alfred Liebl; Abteilungsleiter Fußball: Sebastian Fichtl; Stellvertreter: Sebastian Noak; Alte Herren: Steve Metz; Jugendleiter Fußball: Christoph Kenner; Turnwartin (Damen): Sabine Müller, Stellvertreterin: Monika Keß; Turnwartin (Kinder): Gabi Müller, Stellvertreterin: Sarah Metz, Step-Aerobic: Gabi Müller; Volleyball: Robert Seller, Stellvertreter: Tobias Ernstberger; Außerdem gibt es folgende Ausschüsse: Arbeit- und Bau (Timo Fehr und Timo Ankenbrand), Spielausschuss (Sergej Huck, Marc Lauter und Mario Simon), Wirtschaftsausschuss (Margit Wehner, Sandra Lutz, Sandra Wehner, Michael Hetzel, Ramona Zirkenbach, Isabel Vorbeck und Nadine Markgraf).

Für Langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt

Sebastian Fichtl, Karl Nürnberger, Sabine Müller, Bastian Schober und Josef Plener (alle 25 Jahre); Marlene Blasek, Andreas Wendel, Walter König und Bernd Söder (alle 30 Jahre); Harald Blasek und Bernd Czelustek (beide 35 Jahre); Stefan Heuring (45 Jahre); Wolfgang Czelustek (50 Jahre), Martin Schmitt (55 Jahre), Egon Schlereth (65 Jahre) und Max Kiefl (70 Jahre).