Mit den ersten warmen Frühlingstagen machen sich derzeit trotz noch frostiger Nächte die ersten Erdkröten und Frösche auf den Weg. Bei warmen Regenfällen werden die Tiere in großer Zahl ihre Winterquartiere verlassen.

Dazu müssen sie oft Straßen überqueren, die dann zur tödlichen Falle werden. Rund 50 Helfer vom Bund Naturschutz stehen im Landkreis Bad Kissingen bereits parat für die Rettungsaktion. Die Ehrenamtlichen des Bund Naturschutz stellen hierzu 3000 Meter Krötenzäune auf. Danach überprüfen sie diese abends und in den Morgenstunden.

Die Verantwortlichen des BN setzen auf Rücksicht der Autofahrer auf Mensch und Tier. Die Verkehrsschilder "Achtung Kröten" und "Geschwindigkeitsbegrenzung" sollten ernst genommen werden.

Bis Ende April

Gerade im Umfeld von Teichen, in Talauen und besonders an Straßenabschnitten mit Amphibien-Hinweisschildern können ab der Dämmerung starke nächtliche Wanderungen von Erdkröten, Fröschen und Molchen erfolgen. "Bis Ende April muss man mit den Hochzeitsreisenden auf den Straßen oder mit Menschen, die zu deren Schutz in den Morgen- und Abendstunden unterwegs sind, rechnen", sagt Marc Baumgart, stellvertretender Vorsitzender der BN-Kreisgruppe. "Bitte fahren Sie vorsichtig an Amphibienwanderstrecken, vor allem in warm-feuchten Nächten. Der Schutz der Krötensammler ist uns natürlich noch wichtiger als der Tiere", appelliert Franz Zang, Vorsitzender der BN-Kreisgruppe, an die Umsicht von Helfern und Autofahrern.

Für Rückfragen steht der BN unter Tel.: 09741/ 938 3240 sowie per E-Mail (bn-badkissingen@gmx.de) zur Verfügung.