Den Kommers gestaltete ein Saxophonquintett mit Claudia Geyer, Katharina Hildner, Sabine Kuhn, Katharina Ott und Martina Straub musikalisch mit. Bezirksvorsitzender Höhn ergänzte, dass es angesichts großer gesellschaftlicher Veränderungen schwieriger werde, Kinder und Jugendliche für das Musizieren zu gewinnen. Der Blasmusik gelinge es, einen Gegenpol zur Hektik dieser Zeit aufzubauen.

Die Ehrenmitgliedschaft hat beim Festakt Klaus Münch erhalten. Vorsitzender Kuhn belegte dessen Arbeit . 1971 war er zum Bundesgrenzschutz Oerlenbach gekommen und fasste bei Musik- und Sportverein rasch Fuße. "Von Anfang an hast du im Verein Verantwortung übernommen, vor allem bei der Ausbildung von Jungmusikern auf Trompete, Flügelhorn, Tenorhorn, Posaune und Saxophon", ergänzte Kuhn. Als 1983 nach dem Rücktritt von Stefan Hirt ein neuer Dirigent gesucht wurde, stellte sich Klaus Münch zur Verfügung. Damals war es nicht einfach, stand die Kapelle doch im Umbruch von traditioneller Blasmusik hin zu mehr modernen Stücken. Der Spagat zwischen Swing- und Jazzmelodien sowie konzertanten Werken gelang dank Klaus Münch.

Bis 2003 dirigierte er die Trachtenkapelle. Nach der Übergabe des Taktstocks an Doris Eckert hat er sich in das Ensemble ein gefügt. Wenn nötig sprang er bei kirchlichen oder kleineren Anlässen in der Leitung ein. Als Stefan Hirt 2005 als Dirigent der Rentnerband aufhörte, hat Münch ein zweites Mal dessen Erbe angetreten. Aufgrund der Besetzung dieser Gruppe, die heute nicht mehr aus dem Verein wegzudenken ist, hat Münch viele Stücke auf die Besetzung zugeschnitten, also eigens arrangiert. Beim Bau der vereinseigenen Ausschankhalle hat er sein berufliches Können für die Planung und die Schweißarbeiten eingebracht. "Du gehörst zu denen, die inzwischen mit die meisten Stunden eingebracht haben", schloss Kuhn seine Laudatio und überreichte an Klaus Münch die Urkunde für die Ehrenmitgliedschaft.