Für Fischfreunde: Gegrillte Makrelen

Im Rosengarten glühen die Grillkohlen schon vormittags. Der Verein der Sportangler legt hier Makrelen auf den heißen Rost. Ein seltener Gaumenschmaus, wie Vereinsvorstand Uwe Kiesel erklärt. "Makrelen sind immer etwas Besonderes, weil sie eigentlich nicht in Restaurants angeboten werden, sondern eher bei Fischfesten von Angelvereinen." 350 Gramm bringt eine Makrele im Durchschnitt auf die Waage. Die Sportangler setzen bei der Zubereitung auf natürliche Aromen: "Wir versuchen die Makrelen so pur wie möglich zu halten, damit der Fischgeschmack optimal rüberkommt." Ein Geheimrezept steckt trotzdem hinter der Marinade, an das sich der Verein seit über 20 Jahren hält. "Wir legen die Makrelen zwei Tage vorher ein, lassen sie entsprechend ziehen und dann werden sie auf den Grill geworfen." Zur salzigen Makrele sollte ausreichend getrunken werden, am besten Bier oder Wein, empfiehlt Uwe Kiesel. Selbst geangelt sind die Fische allerdings nicht, sagt der 50-Jährige: "Makrelen kommen aus dem Meer und wir haben hier die Saale - das klappt also leider nicht."


Für Hipster: Süßkartoffel-Pommes mit Trüffel-Mayonnaise

Pommes mit Ketchup kann ja jeder! Gegenüber vom Regentenbau steht Julia Hoffart mit ihrem Kollegen Mario-Sebastian Fertig in ihrer Burger-Bude und schnippelt Süßkartoffeln für die Fritteuse. Die süße Variante der Knolle sei seit ein paar Jahren in aller Munde - im wahrsten Sinne des Wortes. "Süßkartoffeln liegen im Trend und daher haben wir uns gedacht, wir probieren das zusammen mit unserer hausgemachten Trüffel- Mayonnaise aus", erzählt Julia Hoffart. "Die Kombi zwischen dem Süßen und der Mayonnaise mit Trüffel-Öl passt einfach sehr gut." Die beiden gehören zur Howa-Gastronomie, die ihren Sitz in Gersfeld und Bad Kissingen hat. Hier betreiben sie das Restaurant Luitpolds, das Café Rossini, das Stadtcafé und sind auch als Caterer im Regentenbau im Einsatz. Die Trüffel-Mayonnaise wurde speziell für das Rakoczy-Fest kreiert und passe auch gut zum Cheese-Burger, sagt Julia Hoffart. "Wir wollten uns damit von den anderen Angeboten abheben und mal was Neues ausprobieren."


Für Naschkatzen: Waffeln am Stiel

Otmar Troll ist in Bad Kissingen eigentlich für seine Pralinenkreationen bekannt. Für das Rakoczy-Fest greift er nun zum Waffeleisen und sein Kumpel Heiko Söder ihm dabei unter die Arme. "Wir haben mal zusammen einen Ausflug in die Rhön gemacht und dabei Herzwaffeln am Stiel entdeckt", erzählt der Bad Bockleter. "Da haben wir gesagt, zum nächsten Rakoczy-Fest machen wir das auch in irgendeiner Form." Waffeleisen angeschafft, den Teig passend zum Design des Pralinengeschäftes grün eingefärbt und Deckel drauf. Die Waffeln am Stiel gibt es in Natur, mit Puderzucker oder mit Schokolade überzogen. Auch fünf Fest-Pralinen gibt es mittlerweile: Rakoczy, Quellenkönigin, Otto-von-Bismarck, Peter Heil und Prinzregent Luitpold. "Immer speziell für Bad Kissingen und zum Rakoczy-Fest!"


Für Fleischesser: Spanferkel-Burger

Hinter Susanne Flick drehen sich 18 Kilo am Spieß. Die Würzburgerin und ihr Partner Albrecht Hüblein arbeiten mit dem Bad Kissinger Klaushof-Restaurant zusammen. An ihrem Stand am Kurgarten verkauft sie Spanferkel-Burger - und ein komplettes Exemplar leistet ihr jeden Tag in der Bude Gesellschaft. "Das ist natürlich auch der Anziehungspunkt", sagt sie. "Wenn die Besucher das komplette Spanferkel sehen, ist der Effekt einfach viel größer." Die Spanferkelscheiben werden ins Brötchen gesteckt und als Klassik-Burger mit Krautsalat und Bratendip oder in der Vital-Variante mit viel Gemüse serviert. Und was wäre, wenn ein Kunde gleich das ganze Ferkel mitnehmen möchte? "Als Ganzes können wir das so nicht verkaufen, weil wir natürlich keine zehn Spanferkel dabei haben", sagt Susanne Flick lachend. "Das ist wirklich pro Tag ein schönes Ferkel, das mit auf dem Spieß hängt. Ansonsten arbeiten wir mit Spanferkelteilen."