Die Pläne der Bergwacht Rhön-Spessart, ihren Einsatz in Südbayern zu verlängern, standen bereits im Raum. Jetzt ist der Entschluss dazu gefallen: Bis Freitag helfen die Bergwachtler im Süden. Mit der Verlängerung des Einsatzes kommt aber auch ein Personalwechsel zustande.

Einsatz bis Freitag

"Wir planen für Mittwoch die Ablöse der 14 Bergwachtler und werden neue Einsatzkräfte entsenden", informiert Steffen Koberstein, der Regionalleiter der Bergwacht Rhön-Spessart. Aktuell ist als letzter Einsatztag der kommende Freitag angedacht. In der Region Chiemgau gäbe es noch genug zu tun. "Wir schätzen die Lage auf den Hausdächern teilweise noch kritisch ein", sagt Koberstein.

Ablöse bedarf Planung

Aktuell läuft intern die Suche nach Bergwachtlern, die beim Einsatz in Südbayern einspringen können. Koberstein zu den aktuellen Planungen: "Außerdem organisieren wir gerade die Fahrzeuge für den Shuttledienst."

Während in der Rhön Planungen für die Ablösung laufen, müssen die 14 eingesetzten Bergwachtler noch ausharren. "Heute arbeiten unsere Einsatzkräfte weiter an der Räumung eines Daches in Bischofswiesen, dort kamen bis zum Dienstag circa 50 Zentimeter Neuschnee hinzu", informiert der Regionalleiter. Die Bergwachtler haben den Auftrag, das Dach einer Rehaklinik bei Bischofswiesen im Berechtesgadener Land von der Schneelast zu befreien.

Einsatzkräfte entlasten

Eingesetzt sind die Rhöner Bergwachtler, weil sie die Chiemgauer Bergwacht entlasten. "Die sind seit einer Woche im Dauereinsatz", erklärt Koberstein. Durch Einsatzkräfte von außerhalb gelingt es der Bergwacht Chiemgau, freie Kräfte für Notfälle bereitzustellen, sollte sich die Lage weiter verschlimmern. Aktuell gibt die Wetterlage jedoch Grund zur Hoffnung. "Die Wetterlage beruhigt sich wohl in den nächsten Tagen und die Niederschläge lassen nach. In den letzten Stunden waren keine Lawinenabgänge zu verzeichnen", informiert der Regionalleiter.