Derzeit ist es nicht einfach, den politisch interessierten und engagierten Bürgern das Funktionieren der Institutionen Regierung und Landtag verständlich zu machen. Durch Informationen vor Ort, in der Landeshauptstadt, versuchen die Volksvertreter dem bloßen Kopfschütteln entgegen zu wirken.

Vergangene Woche hatte CSU-Landtagsabgeordnete Sandro Kirchner knapp 100 Bürger nach München eingeladen. Die Hälfte von ihnen waren "Fasenöchter" aus Unterelsbach, die MdL Kirchner und Bezirksabgeordnete Karin Renner seit Jahren kennen und schätzen. Der zweite Bus transportierte Mitglieder des Kreisverbands der Senioren Union (SEN) mit dem SEN-Kreisvorsitzenden Eberhard Gräf an der Spitze.

Erstes Ziel Staatskanzlei

Erstes Ziel in München war die Staatskanzlei, wo die regelmäßigen Sitzungen der bayerischen Regierung stattfinden und die Richtlinien der Politik festgelegt werden. Die Besucher aus dem Wahlkreis Bad Kissingen nahmen die Gelegenheit wahr, am ovalen Kabinettstisch Platz zu nehmen und sich als "Staatsminister" zu fühlen. Politische Details wurden durch sachkundige Führer vermittelt.

Nächstes Ziel der weit angereisten Besucher war das Maximilianeum, das Domizil des Landtags mit seinen derzeit 180 Abgeordneten. MdL Kirchner machte am Rednerpult die Hauptziele der CSU deutlich und stellte sich den Fragen aus der Besucherschar. Welche Änderungen durch die bayerische Landtagswahl am 14. Oktober ausgelöst werden, lässt sich noch nicht absehen. Zu einem "Horror-Szenario" mit sieben Parteien im Landtag wird es hoffentlich nicht kommen, meinte Sandro Kirchner.

Fahrt zur CSU-Parteizentrale

Nach einem typisch bayerischen Mittagessen mit Schweinsbraten und Knödeln nahmen die Bürger aus dem Stimmkreis Bad Kissingen Abschied vom Landtagsgebäude, dem bayerischen Parlament. Während sich die Unterelsbacher "Fasenöchter" auf den Weg in die Münchner Innenstadt zum "Shoppen" machten, hatten sich die Senioren aus Bad Kissingen die neue CSU-Parteizentrale in der Mies-van-der-Rohe-Straße als letzten Punkt ihrer Informationsreise vorgenommen. Hier verspürte man in verschiedenen Bereichen des modernen Bürokomplexes, mit welchen Werbemitteln die CSU-Landesleitung in der Endphase des Landtagswahlkampfes noch die Unentschlossenen zur Stimmabgabe für ihre Partei motivieren will.