Der Verein Natur- und Lebensraum Rhön (VNLR) würdigt in einer Pressemitteilung, welche die Redaktion am Dienstag erreichte, die Verdienste der nach wie vor hochengagierten Wildfleckenerin.


Kritisch-konstruktiv

Für den hessischen Förderverein des Biosphärenreservats war Rinke über zwei Jahrzehnte ein kritisch-konstruktiver Garant für eine enge und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Rhönklub und Biosphärenreservat, unterstrich der Geschäftsführer Martin Kremer.


EU-Förderprojekte realisiert

Rund 20 Jahre brachte sich die heutige Ehrenpräsidentin des Rhönklubs in die Vorstandsarbeit des VNLR ein und war über zehn Jahre Sprecherin des Fachforums Identität. Im Rahmen der Zusammenarbeit konnten viele gemeinsame Projekte auf den Weg gebracht werden, wobei gerade im Rahmen des Deutschen Wandertags 2008 auch EU-Förderprojekte realisiert wurden. Geschäftsführer Kremer erinnert auch daran, dass die Verwirklichung des prämierten Weitwanderwegs Hochrhöner und der Extratouren nur im engen Zusammenspiel von Rhönklub, der Arbeitsgemeinschaft der Rhöner Landkreise und des Biosphärenreservats möglich wurde, wobei Regina Rinke und ihr Mann Günter wichtige Wegbereiter waren.


Rhönklub-Traditionen

Als herausragend wird das engagierte Handeln in der Zeit der deutschen Wiedervereinigung gewürdigt, als es Regina Rinke rasch gelang, in der Thüringischen Rhön die alten Rhönklub-Traditionen wieder zu beleben und eine Reihe von neuen Zweigvereinen gegründet werden konnten, heißt es in der Pressemeldung.


"Energiebündel"

Überhaupt war das Zusammenwachsen der Rhön über die Landesgrenzen hinweg für sie immer ein zentrales Anliegen. Damit war sie in ihrer aktiven Zeit als Rhönklubpräsidentin eine wertvolle und wichtige Stütze des Biosphärenreservats. Großen Respekt zollt der VNLR aber auch dem heutigen Wirken von Rinke, die sich als leidenschaftliche Pädagogin dem Aufbau einer Schule in Ruanda verschrieben hat. Wer Regina Rinke kennt, betonte Kremer, wundert sich nicht, dass dieses "Energiebündel" in der Nacht zum 24. Januar im Flieger nach Ruanda saß, um gemeinsam mit kirchlichen Institutionen ihr Schulprojekt voranzubringen.