Der Neubau eines Einfamilienhauses mit Carport am Lösershag in Oberbach beschäftigte die Wildfleckener Marktgemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung. Die Räte hatten keine Einwände gegen das Bauvorhaben. "Erfreulich, dass sich auch in diesem Baugebiet wieder etwas tut", sagte Bürgermeister Gerd Kleinhenz (PWW). Kleinere Abweichungen gibt es vom bestehenden Bebauungsplan, welche die Dachform, die Eindeckung und die Anzahl der Vollgeschosse betreffen.

Froh über Zuzüge nach Oberbach

"Ich sehe hier keinerlei Gründe, warum wir dagegen stimmten sollten. Wir sind froh, das eine junge Familie wieder zurück ins Dorf kommt, die im Moment nicht in Oberbach wohnt." An der Ziegelhütte in Oberbach ist der Neubau eines Pferdestalls geplant. Das Bauvorhaben liegt im Außenbereich, das Grundstück ist nicht erschlossen. "Das dortige Gestüt hat sich entwickelt. Ich sehe das als Bereicherung für den Ort an. Die Pferde gehören einfach dazu." Der Marktgemeinderat erteilte sein Einvernehmen, machte aber auch darauf aufmerksam, dass eine Erschließung der betroffenen Grundstücke durch die Gemeinde nicht stattfinden wird. Daher müssen von Seiten des Landratsamtes auch noch Fragen des Brandschutzes geklärt werden.

Die Deutsche Telekom plant die Errichtung eines neues Mobilfunkmastes zur Versorgung des Ortsteils Oberbach. Im Gremium ging es um die Zustimmung der Marktgemeinde für den Leitungsbau zum geplanten Funkmast. Die Räte votierten einstimmig für das Bauvorhaben.

Ein kommunales Förderprogramm soll Investitionen zur Revitalisierung der Ortskerne unterstützen. Förderfähig wird künftig unter bestimmten Bedingungen auch der Abriss eines Gebäudes im Ortskern mit anschließendem Neubau oder Teilneubau sein. Wildflecken passt sich damit der bisherigen Vorgehensweise in den anderen Kommunen der Brückenauer Rhönallianz ab. Die Änderung in der Formulierung des Förderprogramms wird rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres erfolgen.

Jugendzentrum in Oberbach: Neue Perspektive

Neuigkeiten könnte es bald in Sachen "Jugendzentrum KERN" in Oberbach geben. Aus brandschutzrechtlichen Gründen dürfen die Jugendlichen den Raum im Kellergeschoss des katholischen Pfarrheimes nicht mehr nutzen. Daher schlug die Marktgemeinde einen Umzug in das Dachgeschoss des Pfarrheims vor. Bürgermeister Gerd Kleinhenz sieht eine große Chance, dass sich in dieser Angelegenheit etwas tut. Gespräche mit der Oberbacher Kirchenverwaltung laufen. "Das wäre eine tolle Lösung", sagte der Bürgermeister. "Somit wäre das jahrelange Problem des geschlossenen Oberbacher Jugendzentrums endlich gelöst."