"On line" waren die fünf Pferde mit ihren Besitzern, die in der Halle des Reitvereins in Detter für Übungen angetreten waren. Über ein langes Seil, das am Halfter befestigt war, waren die Pferde mit ihren Besitzern verbunden. Der Grund dafür war ein spezielles Pferdetraining. Durch spielerische Elemente sollten Ross und Reiter ein besseres Verhältnis zueinander entwickeln.

Ziel ist bessere Kommunikation

Die Besitzer lauschen der Trainerin Nicole Greb, die zum Auftakt einige Grundlagen zum "Horsenality" – Training erklärte: "Die Zielübungen sind sieben Spiele zur Verbesserung der Kommunikation mit dem Vierbeiner.

Diese leiten sich aus der natürlichen Kommunikation der Pferde untereinander ab."

Eines der Spiele war das "Freundlichkeitsspiel". Mit diesem soll das Vertrauen des Pferdes zum Menschen und zur Umgebung verbessert werden. Für die Übung warfen die Teilnehmer lange Seile im Rhythmus über den Rücken der Pferde, bis diese ein deutliches Zeichen der Entspannung zeigten. Wenn die Pferde schnaubten und gähnten, galt das Übungsziel im Freundlichkeitsspiel als erreicht.

Während der Übungseinheiten gab Nicole Greb den Besitzern Tipps für die Übungen und weitere Aufgaben. Jedes Pferd habe einen eigenen Charakter, deshalb sei es laut der Trainerin wichtig, auf jedes Tier individuell einzugehen. "Sinn und Zweck der Spiele ist der Vertrauensaufbau, die Stärkung des Selbstvertrauens des Pferdes und natürlich die Verfeinerung der Kommunikation zwischen Pferd und Mensch", sagte Nicole Greb. "Alle Spiele werden zunächst vom Boden aus erarbeitet, anschließend kann man diese problemlos auch im Sattel umsetzen", gab Trainerin Nicole Greb den Teilnehmern mit auf den Weg red