Geschichten von früher gibt es viele. Jeder kennt welche, doch Hans Heinrich reicht es nicht, sie zu kennen. Er möchte sie festhalten, verhindern, dass sie verloren gehen, denn sind sie nicht irgendwie auch ein Kulturgut unserer Dörfer?

"Vergissmeinnicht" heißt das nun dritte Büchlein mit gesammelten Geschichten von Heinrich aus Roßbach. Mit Rhöner Anekdoten aus der Thüngen'schen Cent unterhält er seine Leser, von denen einige wohl schon darauf gewartet hatten.


Freude über den Erfolg

Über den Erfolg seiner Werke freut sich Hans Heinrich: "Durch das Wirtshaussterben gerade auf den Dörfern fehlt es zunehmend an Gelegenheiten, diese alten Schnurren hier aus der Rhön und ganz besonders aus der Thüngen'schen Cent zu erzählen." Darum sucht er danach, sammelt sie und möchte sie in seinen Büchlein für die Jugend sowie zukünftige Generationen festhalten, damit auch diese sich noch daran erfreuen können. An dem rund 50 Seiten dicken Büchlein "Vergissmeinnicht" arbeitete er überwiegend im vergangenen Jahr.

Nach der Veröffentlichung des ersten Büchleins "Ja so warn's die alten Rhöner Leut", war der heute 77-Jährige förmlich gedrängt worden, weiterzumachen. Diese Fortsetzung gab es dann 2015 mit "Rhöner Geschichten, zum Vergessen zu schade". Eigentlich dachte Hans Heinrich damals nicht daran, noch eines zu schreiben, doch sein Fundus an gesammelten Geschichten war noch nicht erschöpft, und das dürfte seine "Fans" sehr freuen.

Das Büchlein gibt es nur in begrenzter Stückzahl und ist bei Hans Heinrich direkt zu erwerben, Tel.: 09746/1266.